Eigentlich geht's uns gut

Welche Probleme die Deutschen im Land für wichtig halten, wie sie die wirtschaftliche Lage einschätzen und wie sie die Arbeit der Bundesregierung sehen – aufgeschlüsselt in vier Infografiken.

Von Ksenia Pogorelova (01/2017)

Eigentlich geht es uns ganz gut. Und eigentlich wissen wir das auch – so die Ergebnisse der Politbarometer-Befragungen, die die Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF durchführte. Im November 2016 schätzte die Mehrheit der deutschen Bürger die wirtschaftliche Lage – sowohl die eigene, als auch die des ganzen Landes – als gut ein. Nur 5 Prozent meinen, dass es Deutschland wirtschaftlich schlecht geht – und sehen auch ihre eigene wirtschaftliche Lage pessimistisch.

Auch die Probleme, die vor fünf oder zehn Jahren als sehr wichtig eingeschätzt wurden (Arbeitslosigkeit, Wirtschaftslage, Schuldenkrise), verlieren langsam an Bedeutung. Nur 8 Prozent empfanden Arbeitslosigkeit im November 2016 als wichtiges Problem – vor 15 Jahren waren ganze 60 Prozent dieser Meinung. Und auch die Angstwelle vor Zuwanderern, die 2015 begann, nimmt langsam ab: Waren im November 2015 noch 88% Prozent der Befragten wegen "Ausländern, Flüchtlingen und Integration" besorgt, sind es ein Jahr später nur noch 50 Prozent.

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