Next Generation Intelligence

Vom Smartphone zum Smartcar und Smarthouse: Unser Umfeld wird immer intelligenter. Künftig sind unterschiedliche Technologien nicht nur miteinander vernetzt, sondern in der Lage, zu lernen und vorauszudenken.

Quelle: Immobilien Report 2016

Quelle: Museum of the Future Dubai

In unserem Alltag sind wir beinahe jederzeit von Technologie umgeben. Das Smartphone, der Computer, das TV-Gerät, das Auto und selbst unser Zuhause: alles wird vernetzt. Die Geräte werden immer intelligenter und helfen uns bei alltäglichen Betätigungen. 

79 Prozent der Deutschen sind laut einer ARD/ZDF-Studie aus dem Jahr 2014 online. Auch die Internetnutzung steigt seit Jahren weiter an, auf 55,6 Millionen Deutsche im Jahr 2014. Durchschnittlich ist ein Internetnutzer an 5,9 Tagen wöchentlich online und verbringt täglich 166 Minuten im Netz. Laut einer von Goldmedia 2014 durchgeführten Studie beträgt die durchschnittliche Nutzungsdauer von Smartphones in Deutschland 81 Minuten pro Tag. Dies entspricht einem Plus von durchschnittlich drei Minuten gegenüber 2012. Für viele Menschen ist ein Leben ohne Technologien – und im Besonderen ohne das Internet – nicht mehr vorstellbar. 

Gleichzeitig wird das Internet der Dinge immer mehr zur Realität. Verschiedene Geräte sind inzwischen in der Lage, miteinander zu kommunizieren. Die unterschiedlichen Plattformen werden integriert und ihre Benutzeroberflächen aneinander angeglichen. Das Auto kann die Heizung zu Hause von unserer baldigen Ankunft informieren, gleichzeitig verständigt unsere Uhr den Hausarzt über einen erhöhten Blutdruck. Das uns umgebende System von integrierten Sensoren wird immer intuitiver, erahnt unsere Wünsche und Bedürfnisse, basierend auf unseren Gewohnheiten und Tagesrhythmen. 

Dies alles passiert zu Hause, bei der Arbeit oder auch unterwegs. Tatsächlich werden die Grenzen zwischen diesen Orten durch die Technologien aufgeweicht. Man kann überall und jederzeit arbeiten, einen Film ansehen oder mit einem Freund chatten.

Wie verändern diese Technologien unsere Kommunikation, aber auch vor allem unser Haus, unsere Wohnung und unseren Arbeitsplatz? Werden Smart Devices zu intelligenten Helfern? Um gesellschaftliche Akzeptanz zu erlangen, ist die Frage entscheidend, wie Vertrauen in diese neuen Technologien erzeugt werden kann. Denn letztendlich verändert sich dadurch auch die Art, wie wir unsere alltägliche Umgebung gestalten, wie wir künftig bauen oder Gebäude nachrüsten.


Unser "Immobilien Report 2016"

Wie konzipieren, bauen und benutzen wir Immobilien im Zeitalter der Konnektivität? Und welche Rolle spielt Architektur als verbindendes Element zwischen virtueller und realer Welt? Im Immobilien Report 2016 liefern die Architekten von GRAFT Prognosen für den Immobilienmarkt und die Architektur der Zukunft.

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Dieser Artikel ist in folgenden Dossiers erschienen:

Dossier: Wohnen

Dossier: Wohnen

Weltweit steht die Bauwirtschaft vor Jahrzehnten spannender Aufgaben. Wir benötigen neue Mobilitäts-Infrastrukturen und Energie-Landschaften, Lösungen für partikulareres und gemeinschaftliches Wohnen - viel Raum für Planer und Verwirklicher.

Folgende Menschen haben mit dem Thema dieses Artikels zu tun:

Thomas Willemeit

Er ist Experte für nachhaltige Architektur, neue Mobilitäts-Infrastrukturen und die Magie wandelbarer Orte. Thomas Willemeit ist einer der drei Gründungspartner des renommierten Design- und Architekturbüros GRAFT.

Wolfram Putz

Er ist Experte für nachhaltige Architektur, neue Mobilitäts-Infrastrukturen und die Magie wandelbarer Orte. Wolfram Putz ist einer der drei Gründungspartner des renommierten Design- und Architekturbüros GRAFT.

Lars Krückeberg

Er ist Experte für nachhaltige Architektur, neue Mobilitäts-Infrastrukturen und die Magie wandelbarer Orte. Lars Krückeberg ist einer der drei Gründungspartner des renommierten Design- und Architekturbüros GRAFT.