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	<title>Kommentare zu: Gastbeitrag: Das missverstandene Desaster</title>
	<link>http://www.zukunftsinstitut.de/rss/2009/10/22/gastbeitrag-das-missverstandene-desaster/</link>
	<description>Aktuelles aus dem Zukunftsinstitut</description>
	<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 22:24:54 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Erik Händeler</title>
		<link>http://www.zukunftsinstitut.de/rss/2009/10/22/gastbeitrag-das-missverstandene-desaster/#comment-1179</link>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 15:44:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.zukunftsinstitut.de/rss/2009/10/22/gastbeitrag-das-missverstandene-desaster/#comment-1179</guid>
					<description>Sehr geehrter Herr Dumont!

Da bekommen Sie sicher Zustimmung von allen Seiten - was Sie schrieben, wird mir im Moment bei allen Diskussionen nach den Vortr&#228;gen entgegengehalten: War es nicht doch das ver&#228;nderte Verhalten, die Gier, die Unverantwortlichkeit der Banker und Manager? Ich beurteile deren Verhalten so negativ wie Sie, aber ich halte das nur f&#252;r ein Symptom, nicht f&#252;r die Ursache. Nur wenn ein technologisches Netz zu Ende investiert ist und es zuwenig gibt, wof&#252;r es sich lohnt, rentabel zu investieren, nur dann sind die Zinsen so niedrig, dass Leute Kredite bekommen, die es sich nicht leisten k&#246;nnen, nur dann werden Kredite unverantwortlich vergeben, nur dann kann man sich als Staat so vermeintlich ungestraft verschulden, weil das Geld ja fast nichts kostet. Nur bei so neidrigen Zinsen geht das Geld in die Spekulation - mit den entsprechenden Verlusten beim Platzen der Blase. Sie schrieben mit Recht, dass wir anders als 1929 kein Massenelend haben (ich meine, weil wir schon eine h&#246;here Stufe des Wohlstandes erreicht haben) - aber die Ursache, ein zu Ende gegangenen technologisches Netz, erscheint mir als derselbe Mechanismus, auch wenn es Unterschiede gibt, etwa, dass die Notenbanken den Markt mit Geld schwemmen und die Staaten sich hoch verschulden. Das wird aber m.E. nicht f&#252;r nachhaltigen Wohlstand sorgen, sondern nur den Katzenjammer am langen Ende noch vergr&#246;&#223;ern. Ich denke, diese Krise (die erst noch bei den Leuten ankommen wird) hat einen Grund, und wird durch vielf&#228;ltige Faktoren beschleunigt und gebremst, aber Ursache ist nur eine: Dass alles durchcomputerisiert ist, wir aber die n&#228;chste Stufe des Wohlstandes noch nicht erreichen, weil wir (gemessen an der Lebensdauer und am Bildungskapital) zu hohe Krankheitsausf&#228;lle haben, und weil unser Sozialverhalten noch nicht gut genug ist, ausreichend effizient mit Wissen umzugehen...
Umwelt und WEnergie ist auch wichtig, aber in Gesundheit und Sozialverhalten halte ich die gr&#246;&#223;eren Produktivit&#228;tsreserven versteckt.
Ich habe auf meiner Webseite www.Kondratieff.biz ein paar Artikel dazu als Download, die auch darauf eingehen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Dumont!</p>
<p>Da bekommen Sie sicher Zustimmung von allen Seiten - was Sie schrieben, wird mir im Moment bei allen Diskussionen nach den Vortr&#228;gen entgegengehalten: War es nicht doch das ver&#228;nderte Verhalten, die Gier, die Unverantwortlichkeit der Banker und Manager? Ich beurteile deren Verhalten so negativ wie Sie, aber ich halte das nur f&#252;r ein Symptom, nicht f&#252;r die Ursache. Nur wenn ein technologisches Netz zu Ende investiert ist und es zuwenig gibt, wof&#252;r es sich lohnt, rentabel zu investieren, nur dann sind die Zinsen so niedrig, dass Leute Kredite bekommen, die es sich nicht leisten k&#246;nnen, nur dann werden Kredite unverantwortlich vergeben, nur dann kann man sich als Staat so vermeintlich ungestraft verschulden, weil das Geld ja fast nichts kostet. Nur bei so neidrigen Zinsen geht das Geld in die Spekulation - mit den entsprechenden Verlusten beim Platzen der Blase. Sie schrieben mit Recht, dass wir anders als 1929 kein Massenelend haben (ich meine, weil wir schon eine h&#246;here Stufe des Wohlstandes erreicht haben) - aber die Ursache, ein zu Ende gegangenen technologisches Netz, erscheint mir als derselbe Mechanismus, auch wenn es Unterschiede gibt, etwa, dass die Notenbanken den Markt mit Geld schwemmen und die Staaten sich hoch verschulden. Das wird aber m.E. nicht f&#252;r nachhaltigen Wohlstand sorgen, sondern nur den Katzenjammer am langen Ende noch vergr&#246;&#223;ern. Ich denke, diese Krise (die erst noch bei den Leuten ankommen wird) hat einen Grund, und wird durch vielf&#228;ltige Faktoren beschleunigt und gebremst, aber Ursache ist nur eine: Dass alles durchcomputerisiert ist, wir aber die n&#228;chste Stufe des Wohlstandes noch nicht erreichen, weil wir (gemessen an der Lebensdauer und am Bildungskapital) zu hohe Krankheitsausf&#228;lle haben, und weil unser Sozialverhalten noch nicht gut genug ist, ausreichend effizient mit Wissen umzugehen&#8230;<br />
Umwelt und WEnergie ist auch wichtig, aber in Gesundheit und Sozialverhalten halte ich die gr&#246;&#223;eren Produktivit&#228;tsreserven versteckt.<br />
Ich habe auf meiner Webseite <a href='http://www.Kondratieff.biz' rel='nofollow'>www.Kondratieff.biz</a> ein paar Artikel dazu als Download, die auch darauf eingehen&#8230;
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Dumont</title>
		<link>http://www.zukunftsinstitut.de/rss/2009/10/22/gastbeitrag-das-missverstandene-desaster/#comment-1177</link>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 06:46:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.zukunftsinstitut.de/rss/2009/10/22/gastbeitrag-das-missverstandene-desaster/#comment-1177</guid>
					<description>Hallo Herr H&#228;ndeler,

bezogen auf den Crash 1929 m&#246;gen Sie recht haben. Bezogen auf den heutigen Crash - der sich von der gro&#223;en Rezession, die auf den Schwarzen Freitag folgte, aber doch immerhin dadurch unterscheidet, dass weite Teile der Bev&#246;kerung heutzutage nur partiell mit der Krise in Ber&#252;hrung kommen und keine Massenverelendung stattfindet - bildet Ihr Artikel aber nur einen Teil der Realit&#228;t ab.

Was ich damit meine, ist die Erfahrung, dass wir sowohl im &#246;ffentlichen als auch im privaten Bereich beobachten k&#246;nnen, dass eine Art Paradigmenwechsel stattgefunden hat und zum Teil immer noch stattfindet. Im privaten Bereich l&#228;sst sich dies z.B. daran erkennen, dass finanziell grosse Risiken eingegangen werden, in Produkte investiert wird, die weder Investor noch (Bank-) Berater auch nur ann&#228;hernd einsch&#228;tzen k&#246;nnen. Relativ sichere Investitionen wie Staatsanleihen oder Sparkonten sind offenbar nicht mehr so interessant wie fr&#252;her, zumindest vermisse ich entsprechende Aussagen wie ein "Sicherheit mit Dividende - Lebensversicherung" aus den 1980ern. Auch auf Staatsebene sieht es f&#252;r mich so aus, als ob alte Grunds&#228;tze wie das Magische Viereck von Preisstabilit&#228;t, au&#223;enwirtschaftlichem Gleichgewicht, Vollbesch&#228;ftigung und Wirtschaftswachstum nicht mehr gelten oder aber nicht mehr beachtet werden. Statt wie von Herrn Maurer vorgeschlagen, Zukunftstechnologien zu f&#246;rdern und das Geld durch Einsparungen im Haushalt, beispielsweise durch K&#252;rzungen von Subventionen in eine chronisch unrentable Landwirtschaft aufzubringen, werden Autok&#228;ufer, die in eine veraltete Technologie investieren, die noch dazu unsere Umwelt sch&#228;digt, finanziell unterst&#252;tzt und so neue, bislang ungeahnte Neuverschuldungsh&#246;hen erreicht, was wiederum einen Verstoss gegen den sogenannten Generationenvertrag darstellt. Neben dem privaten und &#246;ffentlichen Sektor l&#228;sst sich der Paradigmenwechsel auch in den Unternehmen erkennen: hier werden zum Teil &#252;ber lange Jahre aufgebaute Vertrauensverh&#228;ltnisse z.B. durch Massenentlassungen und/oder Bespitzelungen von Mitarbeitern zerst&#246;rt, etwa um Renditeerwartungen der Kapitaleigner zu erf&#252;llen oder vielleicht auch einfach nur um unternehmenskonformes Handeln der Mitarbeiter zu f&#246;rdern . Das dieser Vertrauens- und Know How-Verlust ggf. das langfristige Bestehen des jeweiligen Unternehmens gef&#228;hrden kann bleibt in der Diskussion meines Erachtens weitgehend unbeachtet. 

Um zum Kernpunkt meiner Aussage zu kommen: diese Krise hat vielf&#228;ltige Gr&#252;nde, sie ist daher auch nicht mit einfachen Massnahmen - wie erfolgt - zu bew&#228;ltigen. Vielmehr muss ein Umdenken in der Gesamtgesellschaft und der Politik stattfinden, dass ein Verstoss gegen tradierte Verhaltensregeln wie dem Mi&#223;achten der goldenen Bankregel und der Nichteinhaltung des Stabilit&#228;ts- und Wachstumspaktes oder der Erkenntnis der Notwendigkeit zu mehr Umweltschutz in mittlerer bis l&#228;ngerer Sicht zu negativen Folgen f&#252;r uns und unsere nachfolgenden Generationen f&#252;hrt. Erderw&#228;rmung und zwei B&#246;rsencrashs innerhalb eines Jahrzehnts sprechen eine relativ eindeutige Sprache...

Vielen Dank f&#252;r Ihre Aufmerksamkeit.

Michael Dumont</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr H&#228;ndeler,</p>
<p>bezogen auf den Crash 1929 m&#246;gen Sie recht haben. Bezogen auf den heutigen Crash - der sich von der gro&#223;en Rezession, die auf den Schwarzen Freitag folgte, aber doch immerhin dadurch unterscheidet, dass weite Teile der Bev&#246;kerung heutzutage nur partiell mit der Krise in Ber&#252;hrung kommen und keine Massenverelendung stattfindet - bildet Ihr Artikel aber nur einen Teil der Realit&#228;t ab.</p>
<p>Was ich damit meine, ist die Erfahrung, dass wir sowohl im &#246;ffentlichen als auch im privaten Bereich beobachten k&#246;nnen, dass eine Art Paradigmenwechsel stattgefunden hat und zum Teil immer noch stattfindet. Im privaten Bereich l&#228;sst sich dies z.B. daran erkennen, dass finanziell grosse Risiken eingegangen werden, in Produkte investiert wird, die weder Investor noch (Bank-) Berater auch nur ann&#228;hernd einsch&#228;tzen k&#246;nnen. Relativ sichere Investitionen wie Staatsanleihen oder Sparkonten sind offenbar nicht mehr so interessant wie fr&#252;her, zumindest vermisse ich entsprechende Aussagen wie ein &#8220;Sicherheit mit Dividende - Lebensversicherung&#8221; aus den 1980ern. Auch auf Staatsebene sieht es f&#252;r mich so aus, als ob alte Grunds&#228;tze wie das Magische Viereck von Preisstabilit&#228;t, au&#223;enwirtschaftlichem Gleichgewicht, Vollbesch&#228;ftigung und Wirtschaftswachstum nicht mehr gelten oder aber nicht mehr beachtet werden. Statt wie von Herrn Maurer vorgeschlagen, Zukunftstechnologien zu f&#246;rdern und das Geld durch Einsparungen im Haushalt, beispielsweise durch K&#252;rzungen von Subventionen in eine chronisch unrentable Landwirtschaft aufzubringen, werden Autok&#228;ufer, die in eine veraltete Technologie investieren, die noch dazu unsere Umwelt sch&#228;digt, finanziell unterst&#252;tzt und so neue, bislang ungeahnte Neuverschuldungsh&#246;hen erreicht, was wiederum einen Verstoss gegen den sogenannten Generationenvertrag darstellt. Neben dem privaten und &#246;ffentlichen Sektor l&#228;sst sich der Paradigmenwechsel auch in den Unternehmen erkennen: hier werden zum Teil &#252;ber lange Jahre aufgebaute Vertrauensverh&#228;ltnisse z.B. durch Massenentlassungen und/oder Bespitzelungen von Mitarbeitern zerst&#246;rt, etwa um Renditeerwartungen der Kapitaleigner zu erf&#252;llen oder vielleicht auch einfach nur um unternehmenskonformes Handeln der Mitarbeiter zu f&#246;rdern . Das dieser Vertrauens- und Know How-Verlust ggf. das langfristige Bestehen des jeweiligen Unternehmens gef&#228;hrden kann bleibt in der Diskussion meines Erachtens weitgehend unbeachtet. </p>
<p>Um zum Kernpunkt meiner Aussage zu kommen: diese Krise hat vielf&#228;ltige Gr&#252;nde, sie ist daher auch nicht mit einfachen Massnahmen - wie erfolgt - zu bew&#228;ltigen. Vielmehr muss ein Umdenken in der Gesamtgesellschaft und der Politik stattfinden, dass ein Verstoss gegen tradierte Verhaltensregeln wie dem Mi&#223;achten der goldenen Bankregel und der Nichteinhaltung des Stabilit&#228;ts- und Wachstumspaktes oder der Erkenntnis der Notwendigkeit zu mehr Umweltschutz in mittlerer bis l&#228;ngerer Sicht zu negativen Folgen f&#252;r uns und unsere nachfolgenden Generationen f&#252;hrt. Erderw&#228;rmung und zwei B&#246;rsencrashs innerhalb eines Jahrzehnts sprechen eine relativ eindeutige Sprache&#8230;</p>
<p>Vielen Dank f&#252;r Ihre Aufmerksamkeit.</p>
<p>Michael Dumont
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Von: maurer christoph</title>
		<link>http://www.zukunftsinstitut.de/rss/2009/10/22/gastbeitrag-das-missverstandene-desaster/#comment-1174</link>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 15:20:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.zukunftsinstitut.de/rss/2009/10/22/gastbeitrag-das-missverstandene-desaster/#comment-1174</guid>
					<description>Sehr geehrter Herr Alshut,
ich finde Ihren Beitrag treffend: Staatsinvestitionen - wohin flie&#223;t das Geld - aktuell in veraltete Technologie f&#252;r `PKW mit Ottomotorisierung`.
Der Staat steht als Investor in Bereichen, in denen das Unternehmen unzureichend Verzinsung seines Kapitals sieht. Da sollte das Investitionsgut sogf&#228;ltig ausgew&#228;hlt werden. Mit "PKW" wurde gegen die goldene Bankregel versto&#223;en: langfristig mit langfristigem Geld zu finanzieren. Wir finanzieren langfristig f&#252;r ein kurzfristiges (4-Jahre)-Konsumgut PKW - und zudem noch sehr teuer: Der Staat mit  Steuerschulden und der Verbraucher als Leasing-Kredit.
Vor dem Hintergrund, dass wir u.a. am Rande eines globalen &#214;ko-System-Wandels stehen, wende ich mich diesem entstehenden Markt zu. Er stellt sich &#228;hnlich dem Gesundheitsmarkt mir so dar, dass die Produkte "Intakte Umwelt" zwar ben&#246;tigt werden - aber f&#252;r die Vorsorge der Einzelne keine Vorkehrungen treffen m&#246;chte oder kann. Hier ist eine Verzinsung nicht vorhanden/zu gering.
Intakte Umwelt: Malthus hat ein Ruhejahr als Ehre an den Boden, aus dem der Ertrag der Landwirtschaft erzeugt wurde, postuliert. Wie geht der Wert "Umwelt" in unsere Gesamtrechnung (BWL oder VWL) ein?  - Wir entrei&#223;en der Natur u.a. Rohstoffe, verkaufen und haben dann Geld ...  Aktuell sind wir global dabei den "letzten Fisch" mit der teuersten Fangflotte `rentabel` zu fangen und ein Flughafen ist deutschlands gr&#246;&#223;ter Fischereihafen. Zwar wird der Preis hoch sein, aber das Geld f&#252;r diese Ressource Fisch ist vorhanden.
Zur&#252;ck: Milliarden-Investitionen als Staats-Investition &#038; Staats-Handeln h&#228;tte daher besser in k&#252;nftige (&#220;berlebens-)Technologie als Projekt "Jedem Haus 6qm Kollektorfl&#228;che" zur solaren Brauchwassererw&#228;rmung flie&#223;en sollen - als ein dauerhafter Heizkostenzuschuss. Und diese von der PKW-F&#246;rderung umgelegten 2.500 € je Haushalt -anstatt einer Abwrackpr&#228;mie- h&#228;tten sich noch sehr viel l&#228;nger verzinst: Nutzung &#252;ber 10 Jahre bei Kollektoren - beim PKW ist die Bindung gerade mal 4 Jahre.

Ist Umwelt einer der n&#228;chsten Stukturzyklen, dann dr&#228;ngt sich die Frage auf, wer staatliches Handeln erzwingt, wenn der Markt versagt und die Akteure durch Druck ihrer News- Groups eine notwendige Ressourcenallokation verweigern.

Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en Christoph Maurer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Alshut,<br />
ich finde Ihren Beitrag treffend: Staatsinvestitionen - wohin flie&#223;t das Geld - aktuell in veraltete Technologie f&#252;r `PKW mit Ottomotorisierung`.<br />
Der Staat steht als Investor in Bereichen, in denen das Unternehmen unzureichend Verzinsung seines Kapitals sieht. Da sollte das Investitionsgut sogf&#228;ltig ausgew&#228;hlt werden. Mit &#8220;PKW&#8221; wurde gegen die goldene Bankregel versto&#223;en: langfristig mit langfristigem Geld zu finanzieren. Wir finanzieren langfristig f&#252;r ein kurzfristiges (4-Jahre)-Konsumgut PKW - und zudem noch sehr teuer: Der Staat mit  Steuerschulden und der Verbraucher als Leasing-Kredit.<br />
Vor dem Hintergrund, dass wir u.a. am Rande eines globalen &#214;ko-System-Wandels stehen, wende ich mich diesem entstehenden Markt zu. Er stellt sich &#228;hnlich dem Gesundheitsmarkt mir so dar, dass die Produkte &#8220;Intakte Umwelt&#8221; zwar ben&#246;tigt werden - aber f&#252;r die Vorsorge der Einzelne keine Vorkehrungen treffen m&#246;chte oder kann. Hier ist eine Verzinsung nicht vorhanden/zu gering.<br />
Intakte Umwelt: Malthus hat ein Ruhejahr als Ehre an den Boden, aus dem der Ertrag der Landwirtschaft erzeugt wurde, postuliert. Wie geht der Wert &#8220;Umwelt&#8221; in unsere Gesamtrechnung (BWL oder VWL) ein?  - Wir entrei&#223;en der Natur u.a. Rohstoffe, verkaufen und haben dann Geld &#8230;  Aktuell sind wir global dabei den &#8220;letzten Fisch&#8221; mit der teuersten Fangflotte `rentabel` zu fangen und ein Flughafen ist deutschlands gr&#246;&#223;ter Fischereihafen. Zwar wird der Preis hoch sein, aber das Geld f&#252;r diese Ressource Fisch ist vorhanden.<br />
Zur&#252;ck: Milliarden-Investitionen als Staats-Investition &#038; Staats-Handeln h&#228;tte daher besser in k&#252;nftige (&#220;berlebens-)Technologie als Projekt &#8220;Jedem Haus 6qm Kollektorfl&#228;che&#8221; zur solaren Brauchwassererw&#228;rmung flie&#223;en sollen - als ein dauerhafter Heizkostenzuschuss. Und diese von der PKW-F&#246;rderung umgelegten 2.500 € je Haushalt -anstatt einer Abwrackpr&#228;mie- h&#228;tten sich noch sehr viel l&#228;nger verzinst: Nutzung &#252;ber 10 Jahre bei Kollektoren - beim PKW ist die Bindung gerade mal 4 Jahre.</p>
<p>Ist Umwelt einer der n&#228;chsten Stukturzyklen, dann dr&#228;ngt sich die Frage auf, wer staatliches Handeln erzwingt, wenn der Markt versagt und die Akteure durch Druck ihrer News- Groups eine notwendige Ressourcenallokation verweigern.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en Christoph Maurer
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Von: Manfred Alshut</title>
		<link>http://www.zukunftsinstitut.de/rss/2009/10/22/gastbeitrag-das-missverstandene-desaster/#comment-1173</link>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 16:11:45 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.zukunftsinstitut.de/rss/2009/10/22/gastbeitrag-das-missverstandene-desaster/#comment-1173</guid>
					<description>Hallo Herr H&#228;ndeler, ein wie ich finde schl&#252;ssiger und durchaus plausibler Ansatz. Anlass genug, vorgegebene, etablierte Denkmuster zu verlassen.
Sie haben mich an eine Passage aus Bernhard Moestl´s Shaolin erinnert. Stelle "gelernte" Urteile in Frage - vertraue eigenen Wahrnehmungen.

DANKE daf&#252;r.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr H&#228;ndeler, ein wie ich finde schl&#252;ssiger und durchaus plausibler Ansatz. Anlass genug, vorgegebene, etablierte Denkmuster zu verlassen.<br />
Sie haben mich an eine Passage aus Bernhard Moestl´s Shaolin erinnert. Stelle &#8220;gelernte&#8221; Urteile in Frage - vertraue eigenen Wahrnehmungen.</p>
<p>DANKE daf&#252;r.
</p>
]]></content:encoded>
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