InfoMotion zur Studie Healthness
Gesundheit ist in Zukunft eine Frage der Lebensenergie. In der neuen InfoMotion zur Studie Healthness erfahren Sie mehr zum Lebensenergiekontinuum. Das neue Format InfoMotions – Informationen in Bewegung – soll die Gedanken der Zuschauer in Bewegung bringen, inspirieren und gleichzeitig informieren.
© Animation: Unter freiem Himmel
Mehr zum Lebensenergiekontinuum unter www.trend-update.de/inforama/zurueck-zum-koerper





Am 11. Juli 2012 um 11:56 Uhr
Sie haben offenbar keine einzige Person unter den AutorInnen die etwas von Gesundheitsförderung auf Basis der Ottawa-Charta (Setting-Ansatz, stammt tatsächlich auch aus Berkley oder Krankheitsentstehung versteht.
Deswegen so falsche Sätze, wie “Krebs baut sich über 40 Jahre auf”. Selbst im Einleitungstext steht schon Irreführendes!
1. Gibt es zehntausende verschieden “Krebse”, um es mal in Laien-Sprache auszudrücken.
Ausserdem enstehen ständig Krebszellen im Körper und werden von der eigenen Abwehr vernichtet. …
In der Welt des 21. Jh. herrscht inzwischen die Evidenz Basierte Medizin, und sie phantasieren so als wie wenn sie im 16. Jahrhundert leben würden. Viel Werbung, viel zu viel Marketing … eigentlich nur Marketing oder?
Was ist die Evidenz-Basis ihrer Behauptungen.
Bitte übermitteln Sie mir ihr Literaturverzeichnis, die Studien, bzw. Systematischen Reviews, auf denen ihre Vorstellungen und Behauptungen beruhen.
Franz Piribauer,
Psychotherapeut, Arzt, Unternehmensberater,
Public Health Spezialist (Harvard 1993), Tutor in Evidenz Basierter Medizin 1999 – 2001 Royal College of Physicians.
Gründer des Best-Health-Guide Ärztenetzwerkes in Österreich.
Am 16. Juli 2012 um 09:46 Uhr
Sehr geehrter Herr Piribauer,
vielen Dank für Ihre Kritik. Gerne können Sie einen Blick in das Literaturverzeichnis werfen, ich habe es Ihnen unter http://www.zukunftsinstitut.de/downloads/Literaturverzeichnis_Healthness.pdf hochgeladen. Bitte bedenken Sie, dass wir in der Studie verschiedene Aspekte des Megatrends Gesundheit beleuchten, aber natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit bieten können. Außerdem wenden wir uns an ein breites Publikum, also mit der Studie möchten wir nicht nur die traditionellen Player auf dem Gesundheitsmarkt, sondern auch Gesundheitsinteressentierte und branchenfremde Unternehmen ansprechen.
Ich werde nochmal bei den Autoren nachfragen, auf welche Theorie sich die Aussage „Schwerwiegende Krankheiten wie Krebs bauen sich zum Teil in über 40 Jahren in einem lebenden Organismus auf. Wüsste man frühzeitig von den entsprechenden Dispositionsrisiken, wäre das eine riesige Chance, als Mensch rechtzeitig ein richtiges Verhalten als Gegenmaßnahme zu trainieren.“ bezieht und setze Sie dann darüber in Kenntnis.
Beste Grüße
Janine Seitz
j.seitz[at]zukunftsinstitut.de
Online-Redaktion
Am 28. August 2012 um 12:22 Uhr
Sehr geehrte Frau Seitz,
ich bedaure sehr, dass die Studie “Healthness” hier ein wenig unter die Räder gekommen ist. Ich kaufe seit Jahren regelmäßig bei Ihnen das, was Sie im Bereich “Health” anbieten und konnte zu keinem Zeitpunkt feststellen, dass Sie inhaltlich auf gut Deutsch gesagt desorientiert waren.
Zum Kommentar von Herrn Piribauer möchte ich folgendes anmerken: typisch österreichisch und ewig gestrig. Als Österreicherin darf ich das in dieser Form tun.
Das Ihnen von Herrn Piribauer unterstellte Mittelalter, in dem Sie sich seiner Ansicht nach inhaltlich aufhalten, ist mehr als offensichtlich sein Revier. Wer sich als “Profi” zu der Äußerung versteigt, im 21. Jahrhundert “herrscht” die evidenzbasierte Medizin, der ist meinem Gefühl nach selbst irgendwo hängen geblieben.
Die Aussage “Krebs baut sich über einen Zeitraum von 40 Jahren auf”, habe ich selbst schon von einem Mediziner gehört, noch dazu einem der seit vielen Jahren in diesem Bereich selbst forscht. Leider habe ich vergessen die Evidenzbasierung seiner Aussage nachzuhalten. Wie nachlässig auch. Vor diesem Hintergrund werde ich künftig natürlich in jedem Gespräch mit einem Arzt genau darauf achten, damit ich nicht auf´s medizinische Glatteis geführt werden kann.
Die Ottawa Charta im Rahmen einer Kommentierung ihrer Studie ins Feld zu führen halte ich ehrlich gesagt für absurd. Das Ding ist 25 Jahre alt und damit von einer Aktualität die gegen Null läufig ist. Die Segnungen dieses Dokuments hat maximal die Pressestellen dieser Welt erreicht aber das war´s dann auch schon.
Ich persönlich halte meinen Blick lieber offen. Und das Zukunftsinstitut war mir in dieser Hinsicht immer eine wertvolle Begleitung.
Mit freundlichen Grüßen
M. Forster
Am 28. August 2012 um 12:59 Uhr
Sehr geehrte Frau Forster,
vielen lieben Dank für Ihren Kommentar und die erklärenden Worte. Wir freuen uns sehr über Ihr positives Feedback!
Beste Grüße vom Zauberberg
Janine Seitz
P.S. Wir haben übrigens inzwischen auch mit Herrn Piribauer gesprochen und die Situation geklärt.