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13. Januar 2012

Future Business: Kochhaus: Das begehbare Rezeptbuch

Der Supermarkt als kreatives Neu-Lernen des Kochens: Das „Kochhaus” widmet sich konsequent dem Thema Selber-Kochen für alle, die das bisher nicht praktizierten oder den Einkauf dafür zu mühsam fanden. Hier sind die Produkte nicht nach Warengruppen sortiert, sondern nach Rezepten. An frei stehenden Tischen finden die Kunden alle die Zutaten, die sie für ein bestimmtes Gericht brauchen, eine Tafel zeigt zusätzlich das Kochrezept mit einer detaillierten Liste. Eröffnet wurde das erste Kochhaus im September 2010 in Berlin-Schöneberg, knapp sechs Monate später folgte das zweite am Prenzlauer Berg. Gegliedert sind die Tische nach Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachtisch, portioniert für zwei, vier, sechs oder acht Personen. Jeder Kunde bekommt eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Kochanleitung mit nach Hause. Damit die Kunden immer wieder etwas Neues vorfinden, gibt es ein ständig wechselndes Angebot der circa 20 Rezepte.
Seit kurzem hat das Kochhaus auch einen Aboservice und einen Onlineshop, der zuerst nur nach Berlin, mittlerweile nach ganz Deutschland liefert. Zu jedem Gericht werden Weine empfohlen, die man durch einen Klick seiner Bestellung hinzufügen kann. Das günstigste Gericht bekommt man schon für 1,90 Euro pro Person.
Die ungewöhnliche Idee funktioniert – nach dem erfolgreichen Start in Berlin sind weitere Kochhäuser in München, Hamburg, Düsseldorf und Münster geplant. www.kochhaus.de



12. Januar 2012

Zusatztermin WorkShop Cross-Innovation

Aufgrund des großen Interesses am Cross-Innovation-Day bieten wir Ihnen einen weiteren Termin am 27. März 2012 an. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz und lernen Sie die Cross-Innovation-Methode von futureworks kennen. Mehr Infos »



11. Januar 2012

Schnupperkurs für Zukunftsmacher

Sie wollen 2012 bessere Ideen entwickeln, wirkungsvollere Kreativitätstechniken anwenden lernen und erfolgreiche Prozesse, Geschäftsmodelle oder Lösungen auf das  eigene Unternehmen übertragen? Lernen Sie jetzt die Cross-Innovations-Methode von Futureworks kennen und buchen Sie den Kompakt-WorkShop „Cross-Innovation-Day” am 16.02.2012 im Zukunftsinstitut in Kelkheim.
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10. Januar 2012

Shortcut: Unser aller Senf

Manche Unternehmen setzen ganz bewusst auf die „Crowd”, also die Schwarmintelligenz ihrer Kunden, wenn es darum geht, konkrete Probleme zu lösen. Völlig gratis zum Beispiel arbeiteten Tausende Facebook-User an Produktinnovationen für die Senf-Marke Mari. Herausgekommen sind dabei drei neue Senfdip-Geschmacksrichtungen: Mango-Curry, Cassis-Pflaume und Wasabi. Die User entwickelten die neuen Produkte bis zur Marktreife, vom Rezept bis hin zur Gestaltung der Etiketten. Der PR-Effekt ist zahlenmäßig kaum zu erfassen und eine maximale Kundenbindung garantiert. Die Facebook-App, die bei dem Projekt zum Einsatz kam, heißt bezeichnenderweise „unserAller”. www.facebook.com/MariSenf



5. Januar 2012

Future Business: Friendsurance – Demokratisierung der Versicherungsbranche

Die Versicherungsbranche, traditionell nicht für radikale Innovationen bekannt, wird nun durch Entrepreneure aus Berlin aufgemischt. Der Plan: die Versicherungsbranche mit einem Social-Media-Freundesmodell auf den Kopf stellen.
Bereits zwei Monate nach dem Launch wurde das Start-up im Mai mit dem Innovationspreis Assekuranz in der Kategorie „Vernetzung” ausgezeichnet.
Das Basisgeschäftsmodell besteht darin, Versicherungen zu günstigen Konditionen über das Internet zu vermitteln. Das Besondere daran: Man baut mit seinen Freunden ein sogenanntes Sicherheitsnetz auf, indem man sich verpflichtet, einen kleinen, vorher festgelegten Betrag zu zahlen, wenn ein Freund, der ebenfalls über friendsurance eine Versicherung abgeschlossen hat, einen Schaden hat. Ist der Schadensfall höher als das Sicherheitsnetz, zahlt die Versicherung die Differenz. Je mehr Freunde man hat, desto billiger wird der Versicherungsbeitrag. www.friendsurance.de



3. Januar 2012

Shortcut: Essen mit den Ohren

Die Suche nach dem richtigen Wein zum Gericht war gestern. Das Food-Pairing der Zukunft fragt: Welchen Song spielt man zu Pasta? Passende Kombinationen liefert der Weblog Turntable Kitchen: Hier sollen die Genüsse von guter Musik und gutem Essen in Einklang gebracht und ungewöhnliche Anregungen für die Sinne geboten werden. Das Konzept der zwei Blog-Autoren aus San Francisco bringt die neuartige Erfahrung
zudem direkt per Post nach Hause: Die Pairings Box liefert jeden Monat eine neue Food-Music-Kombination, bestehend aus einer limitierten Vinyl-Platte sowie ausgewählten Rezepten und Zutaten. www.turntablekitchen.com



31. Dezember 2011

Shortcut: Camp in my Garden!

Keine Angst um ihren Rasen haben die Mitglieder der britischen Online-Community „Camp in my Garden”. Hier können Hausbesitzer ihren Garten zum Camping vermieten, und besonders von Festivalbesuchern wird dieser Service gern in Anspruch genommen. Dabei reicht das Camping-Spektrum von schlabberig-alternativ bis hin zum High-End-Luxus. Landlords und -ladys geben Auskunft über die Lage und Ausstattung ihres Gartens, und Camper können sich über Gärten in der Nähe bestimmter Events (vom Jugendmusikfestival bis hin zum Royal Ascot-Pferderennen) informieren. Besitzer wie Camper können ein Profil erstellen und Buchungen über die Seite durchführen. Der Standardpreis für eine Übernachtung beträgt bezahlbare fünf Pfund. www.campinmygarden.com



29. Dezember 2011

Future Business: Sleepboxes und Yotels: Traditionelle Hotels bekommen Konkurrenz

Das russische Start-up Arch Group ist ein neuer Player auf dem Markt der Mini-Hotels. Schon 2007 etablierten sich in London Gatwick, London Heathrow, Amsterdam Schiphol und in NYC sogenannte Yotels, die kleiner als traditionelle Hotelzimmer, doch nach wie vor Teil eines Gebäudekomplexes sind.
Die Sleepboxes der Arch Group hingegen sind nochmals kleiner – knapp eineinhalb Meter breit, zwei Meter lang und mehr als zwei Meter hoch, stehen sie autark im Moskauer Flughafen Scheremetjewo. Doch nicht nur in Flughäfen sollen die Mini-Hotelzimmer zum Einsatz kommen, auch in Bahnhöfen, Hostels und sogar Büros wäre ein Einsatz denkbar. Ausgestattet sind die Boxen nur mit einer Matratze, die die Laken selbst wechselt, WiFi, Platz für den Koffer und einem LCD-Fernseher. Das erste Hostel, das ausnahmslos aus Sleepboxes besteht, soll nächstes Jahr in Moskau eröffnet werden. Und vielleicht werden wir schon bald Yotels, Sleepboxes oder ein vergleichbares Pendant in deutschen Bahnhöfen und Flughäfen zu sehen bekommen. www.yotel.com und www.sleepbox.com



22. Dezember 2011

Shortcut: Der soziale Getränkeautomat

Die Foodindustrie reagiert auf den Sharing-Trend der vernetzten Generation. So hat der Limonadenhersteller Pepsi auf einer Messe den Prototypen einer Social Vending Machine vorgestellt. An diesen Automaten kann man Erfrischungsgetränke nicht nur für sich selbst, sondern auch als  für Freunde oder als „Random Act of Refreshment” für einen völlig Fremden kaufen. Um jemandem auf diesem Weg eine Pepsi auszugeben, muss der Käufer den Namen und die Handynummer des Freundes über den Touchscreen eingeben, und der Getränkeautomat verschickt eine SMS an den Beschenkten. Die Textnachricht enthält einen Code, mit dem das Geschenk am nächsten sozialen Pepsi-Getränkeautomaten eingelöst werden kann. Das Freigetränk lässt sich auch mit einer persönlichen Videobotschaft verbinden, die der Beschenkte direkt am Automaten ansehen kann. Sich digital zuprosten geht also auch.



21. Dezember 2011

Pressehighlights im Dezember

Zum Jahresende haben wir hier für Sie wie gewohnt die neuesten Artikel zu unseren Studien, sowie Interviews mit Referenten und Autoren des Zukunftsinstituts zusammengestellt.  Lesen Sie mehr »







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