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19. April 2012
Solarstrom ist aus einer zukunftsfähigen Energiepolitik nicht mehr wegzudenken. Doch wohin mit all den Solarzellen? Auf die Dächer? Oder doch lieber Solarfelder in der Landschaft?
Wenn es nach den Amerikanern Julie und Scott Brusaw geht, liegt die Lösung praktisch auf der Straße. Warum die Highways, die sowieso der Sonne ausgesetzt sind, nicht effizient nutzen? Wir bewegen uns noch immer auf der Infrastruktur des letzten Jahrhunderts. Solarstraßen könnten die Fahrflächen des 21. Jahrhunderts werden. Der erste Prototyp ist bereits gebaut und im Test. Die Solar Roads können aber nicht nur Energie produzieren, sondern sind auch noch intelligent. Mit LEDLeuchten, die direkt in die Straße integriert werden, soll die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer verbessert werden. Darüber hinaus ermöglicht das Konzept eine GPS-Infrastruktur, die mit dem Auto kommunizieren kann und so nicht nur den Traum vom fahrerlosen Auto Realität werden lassen könnte. Selbst wenn dieses Konzept nie verwirklicht werden sollte – es ist ein neuer Ansatz, „Straße” als simplen Verkehrsraum neu zu denken. www.solarroadways.com
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18. April 2012
Mit Sundaybell kann man den passenden Makler suchen und anonym Kontakt zu ihm aufnehmen. Die Plattform ist für Käufer, Verkäufer, Mieter und Vermieter gleichermaßen interessant. Sie alle können Makler direkt kontaktieren oder über eine Matching-Funktion die in Frage kommenden nach Wunschkriterien und Region suchen. Durch die Anonymität bleibt die Diskretion gewährleistet und der Nutzer vor unerwünschter Werbung geschützt. Der Service ist bislang nur in den USA nutzbar und für die Nutzer kostenlos, Makler hingegen zahlen eine Gebühr. www.sundaybell.com
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16. April 2012
Der Spruch „Kinder sind teuer” ist nicht so leicht von der Hand zu weisen, wenn man sich die Zahlen anschaut: Bis zu seinem siebzehnten Lebensjahr hat ein durchschnittlicher amerikanischer Teenager Kleidung im Wert von rund 14.300 US-Dollar besessen und ist aus 1.300 Kleidungsstücken herausgewachsen. Da ist es kein Wunder, dass amerikanische Mütter derzeit das Online-Portal Thred-Up regelrecht stürmen: Das Unternehmen dreier Absolventen der Harvard Business School hat sich auf einen Kind-zu-Kind Secondhand Service spezialisiert. Hier können Mütter gebrauchte Kinderkleidung anbieten und erwerben. Der Clou: Getauscht werden keine Einzelteile, sondern direkt ganze Pakete mit Kleidung – genau sortiert nach Größe, Marke, Geschlecht und Stil. So rationalisiert Thred-Up das Mailing durch geringeres Postaufkommen und stellt seinen Kunden sogar die Versandkartons. Das Konzept geht auf: Innerhalb eines Jahres hat die Plattform 200.000 Mitglieder gewonnen, jede Woche kommen um die 1.000 dazu. Inzwischen werden auch Spielzeug und Kinderbücher angeboten. Für 2012 ist die Expansion nach Asien oder Europa geplant. www.thredup.com
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13. April 2012
Berater sprechen kein Deutsch – Berater sprechen Beratersprech. Eine Mischung aus Anglizismen und verenglischten deutschen Ausdrücken. Der Journalist Tom Hillenbrand hat zu dieser ganz eigenen Sprache eine Seite ins Leben gerufen und kann bei Facebook schon über 18.000 Fans verzeichnen.
Jeder, der in einem größeren Unternehmen oder als Berater arbeitet, findet sich auf dieser Seite wieder – oder seine Kollegen. In diesem Sinne, schlauen Sie sich auf der page ein wenig auf, vielleicht developen Sie sogar new ideas dabei. www.beratersprech.de
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12. April 2012
Rund um den Megatrend Mobilität entstehen derzeit eine Vielzahl neuer Geschäftsideen. Bei Flinc wird die klassische Mitfahrzentrale in ein Instant-Mobilitäts- und Vertrauensnetzwerk verwandelt. Das ehemalige Studentenprojekt aus Darmstadt hat sich zum Ziel gesetzt, ein „Social Mobility Network” aufzubauen, das nicht nur Mitfahrgelegenheiten vermittelt, sondern auch ein Netz von vertrauenswürdigen Personen schafft.
Wirklich revolutionär ist die Echtzeit-Vermittlung von Fahrten. Das gibt es bei den Mitstreitern Mitfahrgelegenheit.de und Mitfahrzentrale.de bislang nicht. Flinc kann über den PC, als App auf dem iPhone oder über Navigon abgerufen werden und ermöglicht es, auf die Schnelle und von unterwegs ein passendes Match zu finden. Die Technik funktioniert im Hintergrund, der Fahrer gibt nur Start und Ziel ein, Zwischenstopps auf der Strecke werden automatisch errechnet. Die Vermittlung läuft ebenfalls automatisch ab, Mitfahr-Vorschläge werden anhand der Push-Funktion auf dem iPhone angezeigt. Am 15. Juli wurde Flinc nach einer Technologie-Testphase offiziell gelauncht und hatte nach einer Woche bereits 10.000 Nutzer. www.flinc.org/de

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12. April 2012
Gastbeitrag von Zukunftsreferent Patrick Mijnals
Innovation ist ein Vollkontaktsport, der Mut, Leidenschaft und regelmäßiges Training verlangt. Und je mehr Mitarbeiter an ihrer Innovationsfitness arbeiten, umso besser.

Sie haben vor und nach Ihrem letzten Innovationsvorhaben die Meinung Ihrer Kunden eingeholt? Sie binden grundsätzlich einige Lead-User und Querdenker in Entwicklungsprozesse ein? Und für Innovationen von außerhalb hat sich Ihr Unternehmen schon längst geöffnet? Lesen Sie mehr »
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9. April 2012
Einer der größten Umbrüche der Filmgeschichte ist der Übergang vom Stumm- zum Tonfilm. Das Medium Film erfuhr einen fundamentalen Wandel in den Moment, als es technisch möglich wurde, Dialoge akustisch wiederzugeben – und die Geschichte mit Musik und Soundeffekten zu untermalen.
Dem guten alten Buch steht jetzt womöglich ein ähnlicher Umbruch bevor, denn die iPad-App „Booktrack” stellt den Lesern von E-Books jetzt einen Lese-Soundtrack zur Verfügung. Donnergrollen, Regenprasseln, Türenquietschen und Dielenknarzen untermalen die Handlung, während dramatische Musik die Atmosphäre wiedergibt, und zwar immer passend zum jeweiligen Textabschnitt. Die App verfolgt die Lesegeschwindigkeit und stimmt den Sound individuell darauf ab, auch die Lautstärke von Musik und Klangeffekten kann (wie in einem Computerspiel) je nach Geschmack reguliert werden. „Sherlock Holmes”, „Huckleberry Finn” und „The Tale of Peter Rabbit” können schon mit Soundtrack heruntergeladen werden – allerdings bisher nur auf Englisch.
www.booktrack.com
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6. April 2012
Im Zuge des Megatrends New Work findet eine Flexibilisierung der Arbeitswelt statt. Spontaneität wird großgeschrieben, und umso größer, je vernetzter und mobiler die Menschen werden. Roamler ist eine iPhone-App, mit der man innerhalb von Minuten Arbeitskräfte für kleinere Aufgaben rekrutieren kann. Firmen können nach registrierten Usern suchen, die sich ohnehin schon in einer bestimmten Umgebung aufhalten, und sie mit kleinen Jobs beauftragen, die über die App mit Beträgen unter fünf Euro vergütet werden. Wer also ab und zu jemanden sucht, der sowieso in der Gegend ist und mal eben eine Baustelle fotografiert oder checkt, ob ein Produkt auch wirklich im Supermarktregal steht, kann mit Roamler eine ultraflexible, ortsbasierte Workforce blitzrekrutieren. Für Unternehmen eine praktische und kostengünstige Angelegenheit, für „Arbeitnehmer” eine Möglichkeit, sich etwas dazuzuverdienen – und gemäß dem allgegenwärtigen Gamification-Trend „Badges” zu sammeln und Level aufzusteigen.
Die kostenlose App befindet sich derzeit noch in der Testphase; beitreten kann man nur mit Einladung. Dass das niederländische Unternehmen aber die Stadt Amsterdam und die Biermarke Heineken als Partner gewinnen konnte, lässt auf eine erfolgreiche Zukunft hoffen.
www.roamler.com
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5. April 2012
Hier haben wir für Sie eine doch sehr umfangreiche Osterlektüre aus aktuellen Medienberichte rund um das Zukunftsinstitut, seine Publikationen, Autoren und Referenten zusammengestellt. Viel Spaß beim Schmökern! Lesen Sie mehr »
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4. April 2012
Nerdboyfriend.com ist ein Weblog mit Filmszenen, in denen besonders gut angezogene Männer zu sehen sind. Unter den Filmstills befindet sich eine Liste von kleinen Bildern mit Kleidungsstücken, die dem Träger helfen könnten, so auszusehen wie die Idole auf den Bildern. Die Thumbnails sind mit verschiedenen Online-Bekleidungskaufhäusern verlinkt, wo man die Stücke direkt bestellen kann.
www.nerdboyfriend.com

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