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3. Literaturtipps: Lesestoff für Zukunftsmanager
- Burmeister, Klaus/Neef, Andreas/Beyers, Bert (2004): Corporate Foresight.
Hamburg: Murmann Verlag
Die Pflichtlektüre für alle, die sich für unternehmensbezogene Zukunftsforschung interessieren oder eine interne Abteilung im Unternehmen für Corporate Foresight planen oder bereits eingerichtet haben. Fallbeispiele von erfolgreich verankerter Corporate Foresight und Szenarien für das 21. Jahrhundert runden das Buch ab.
- European Commission (Hg.) (2008): The European Foresight Monitoring Network Collection of
EFMN Briefs – Part 1. Luxembourg: Office for Official Publications of the European Communities.
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- Fink, Alexander/ Siebe, Andreas (2006): Handbuch Zukunftsmanagement. Werkzeuge der strategischen
Planung und Früherkennung. Frankfurt, New York: Campus Verlag
Kompakte Zusammenstellung der wichtigen Methoden der strategischen Früherkennung. Klar gegliedert, kurz auf den Punkt gebracht ohne viel Schnickschnack.
- Flechtheim, Ossip K. (1970): Futurologie. Der Kampf um die Zukunft. Köln: Verlag Wissenschaft
und Politik
Der Ur-Klassiker der Zukunftsforschung, in dem Flechtheim den Begriff philosophisch und methodisch verankert hat. Ganz aus der zukunfts-euphorischen Zeit der 60er Jahre heraus geschrieben. Den Begriff „Futurologie” als systematische und kritische Behandlung von Zukunftsfragen hat Flechtheim bereits 1943 in den USA wissenschaftlich geprägt.
- Händeler, Erik (2007): Die Geschichte der Zukunft. Sozialverhalten heute und der Wohlstand
von morgen. Moers: Brendow
Händeler hat die großen Kondratieff-Zyklen in diesem Band eindrucksvoll dokumentiert und analysiert.
Ein Standardwerk der Zyklentheorie, und gleichzeitig die Basis für die wichtigsten sozioökonomischen Trends unserer Epoche.
- Heitmann, Matthias (2003): Handbuch Trend- und Zukunftsforschung. Kelkheim: Zukunftsinstitut.
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Was Sie schon immer über das Zukunftsinstitut und die vielen anderen
Vertreter der „Branche” wissen wollten, hat der Autor Matthias Heitmann
zusammengestellt: eine Auswahl von 35 Unternehmen und ihre Bewertung. Leider nicht mehr ganz aktuell, denn auch in unserer Branche tut sich einiges.
- Horx, Matthias (2009): Das Buch des Wandels. Wie Menschen Zukunft gestalten. München: DVA
Matthias Horx schlägt einen Bogen von den Jäger- und Sammlerkulturen bis
zur hochkomplexen Welt von heute, um zu zeigen, wie die Menschheit
Herausforderungen bewältigt hat oder wann und warum eine Gesellschaft scheiterte. Leicht und anschaulich
schildert er auf der Grundlage der neuesten Erkenntnisse aus
Psychologie, Verhaltensökonomie, Glücksforschung und den
Neurowissenschaften, was es im Großen wie im Kleinen braucht, um die
Welt neu zu erfinden und den Wandel als Chance zu begreifen.
- Horx, Matthias (2008): Technolution. Wie unsere Zukunft sich entwickelt. Frankfurt: Campus Verlag
Fliegende Autos und Städte im Weltraum – solche Zukunftsvisionen
begleiten uns seit Jahrzehnten. Warum sie nicht eingetroffen sind, wie
sich die Technik tatsächlich entwickelt und welche verblüffenden Dinge
wir daraus über uns selbst erfahren können, das erklärt der bekannteste
Zukunftsforscher in diesem spannenden Buch.
- Horx, Matthias/Huber, Jeanette/Steinle, Andreas/Wenzel, Eike (2007): Zukunft machen.
Wie Sie von Trends zu Business-Innovationen kommen. Ein Praxis-Guide. Frankfurt: Campus Verlag
Die Autoren führen die Leser Schritt für Schritt an die Methoden
der Trend- und Zukunftsforschung heran. Sie beschreiben die wichtigsten
Megatrends der Wirtschaft und zeigen, wie man aus der Trend- und
Zukunftsforschung innovative Ideen generiert und somit neue Märkte schafft.
- Horx-Strathern, Oona (2008): Die Visionäre. Eine kleine Geschichte der Zukunft – von Delphi bis
heute. Wien: Signum Verlag
Eine ausführliche Kultursoziologie des Zukunfts-Begriffs, unterhaltsam geschrieben.
Es geht um die Frage, wie Zukunftsbilder Gesellschaften beeinflussen, welche Personen gute und valide Prognosen machten,
und welche Visionen und Szenarien den Gang der Geschichte beeinflussten.
- Jouvenel, Bertrand de (1967): Die Kunst der Vorausschau. Neuwied, Berlin: Luchterhand
- Kaku, Michio (2000): Zukunftsvisionen. Wie Wissenschaft und Technik des 21. Jahrhunderts unser
Leben revolutionieren. München: Droemer Knaur
- Meadows, Dennis (1972): Die Grenzen des Wachstums. Bericht des Club of Rome zur Lage der
Menschheit. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt
- Micic, Pero (2006): Das ZukunftsRadar. Die wichtigsten Trends, Technologie und Themen der
Zukunft. Offenbach: Gabal Verlag
- Naisbitt, John (2007): Mind Set! Wie wir die Zukunft entschlüsseln. München: Hanser
- Naisbitt, John (1982): Megatrends. Ten New Directions Transforming Our Lives.
New York: Warner Books
Naisbitt begründet mit diesem Werk die neuere sozio-ökonomische Zukunftsforschung, wie sie den Haupt-Diskurs der Prognostik in den letzten Jahrzehnten bildete. Seine Betrachtungen wirken auch heute noch aktuell, allerdings sehr aus amerikanisierter Sicht geschrieben und ziemlich essayistisch.
- Nefiodow, Leo A. (1996): Der Sechste Kondratieff. Wege zur Produktivität und Vollbeschäftigung
im Zeitalter der Information. Sankt Augustin: Rhein-Sieg Verlag
- Opaschowski, Horst W. (2004): Deutschland 2020. Wie wir morgen leben – Prognosen der Wissenschaft.
Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften
- Pillkahn, Ulf (2007): Trends und Szenarien als Werkzeuge zur Strategieentwicklung.
Wie Sie die unternehmerische und gesellschaftliche Zukunft planen und gestalten.
Erlangen: Publicis Corporate Publishing
- Schwarz, Jan O. (2006): The Future of Futures Studies: A Delphi Study with a German Perspective.
Aachen: Shaker
- Steinmüller, Angela und Karlheinz (2003): Wild Cards. Wenn das Unwahrscheinliche eintritt.
Hamburg: Murmann
- Steinmüller, Karlheinz/Kreibich, Rolf/Zöpel, Christoph (Hrsg.) (2000): Zukunftsforschung in Europa.
Ergebnisse und Perspektiven. Baden-Baden: NOMOS Verlagsgesellschaft
- Taleb, Nassim Nicholas: The Black Swan. The Impact of the Highly
Improbable. New York: Random House, 2007
- Toffler, Alvin (1970): Der Zukunftsschock. Bern, München, Wien: Scherz Verlag
- Uerz, Gereon (2006): ÜberMorgen. Zukunftsvorstellungen als Elemente der gesellschaftlichen
Konstruktion der Wirklichkeit. Paderborn: Wilhelm Fink
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