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Power of Openness
Chancen der Neuen Offenheit für Business, Konsum und Gesellschaft
Kurzinfo
Transparenz ist zum Buzzword der gegenwärtigen, vernetzten Gesellschaft geworden. Transparenz gilt als Allheilmittel gegen Vertrauensverlust, stagnierende Umsatzzahlen oder Politikverdrossenheit. Radikale Offenheit wird eingefordert – sei es von Unternehmen, Konsumenten oder der Politik. Klar ist: die Gesellschaft ist offener denn je. Doch Openness bedeutet nicht totales Chaos, in dem alles möglich ist, sondern bringt veränderte Strukturen, Regeln und Denkweisen mit sich, die sich noch etablieren müssen. Nun heißt es, mit dieser Offenheit umgehen lernen; sich störanfällig zu zeigen, um in der Lage zu sein, auf die permanenten Einflüsse zu reagieren. Der Einzelne, aber auch die Gesellschaftssysteme müssen lernen, mit diesen neuen Kulturtechniken umzugehen, um in einer offenen Welt erfolgreich zu agieren.
In der Studie erfahren Sie:
- Wie sich die Neue Offenheit auf Wirtschaft, Kultur, Konsum, Politik und Wissenschaft auswirkt
- Welche Chancen, aber auch welche Risiken sich daraus ergeben
- Warum Vertrauen zur wichtigen Währung im 21. Jahrhundert wird
- Warum es nicht reicht, Daten nur zu sammeln
- Warum Kunden in Zukunft mehr Macht haben und wie sich Unternehmen darauf einstellen können
- Was Openness für den Einzelnen bedeutet

Was bedeutet die Neue Offenheit für Business, Konsum und Gesellschaft?
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Die Openness-Map verdeutlicht die komplexen Vernetzungsstrukturen.
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Schwerpunkte
Big Data und die daraus gewonnenen Informationen werden als Rohstoff der kommenden Jahrzehnte gehandelt. IBM zufolge werden täglich weltweit 2,5 Trillionen Byte Daten produziert. Nun gilt es, diese explodierenden Datenmengen zu interpretieren, mit ihnen zu handeln und aus ihnen Gewinn zu generieren. In der Studie Power of Openness untersuchen die Autoren, wie Unternehmen und Konsumenten, aber auch Institutionen die Möglichkeiten, die Big Data eröffnet, nutzen und langfristig von der Neuen Offenheit profitieren können.
Um sich einen vertiefenden Einblick in die die einzelnen Gesellschaftsbereiche zu verschaffen, führten die Autoren mehrere Experteninterviews mit visionären Denkern, von denen die aufschlussreichsten Gespräche jeweils in den acht Kapiteln abgedruckt sind.
Außerdem liefert die Openness-Map eine detaillierte Darstellung der Vernetzung aller Gesellschaftsbereiche durch die Neue Offenheit sowie zeichnet deren Bedeutungsentwicklung von heute bis ins Jahr 2025 nach.

Folgende Bereiche werden in der Studie behandelt:
- Open Economy: Transparenz als Chance für mehr Authentizität und Ehrlichkeit im Business
- Empowered Consumption: Vertrauen wird zur entscheidenden Währung für die B2C-Beziehungen von morgen
- Open Science: Die Öffnung der Wissenschaft erzeugt einen Workflow-Prozess zwischen Theoretikern, Praktikern und Laien
- Open Education: Vom Ernst des Lebens zur Gamification: Bildung in Zeiten der Offenheit
- Remix Cultures: Auf die Digitalisierung der Kreativwirtschaft folgt die Demokratisierung der Kultur
- Open Government: Der digitale Bürger will Bescheid wissen – und mitbestimmen
- Privacy reloaded: Big Data und die Folgen: Die Demokratisierung der öffentlichen Daten führt auch zur Entfesselung der privaten Informationen
Die drei zentralen Thesen
- Kontrollierter Kontrollverlust: Openness bedeutet nicht das Ende der Privatsphäre und keine ungefilterte Beliebigkeit, sondern wird als moderierte, strukturierte Durchlässigkeit neue Spielräume erschließen.
- Die Gedanken sind frei: Nicht nur in Wissenschaft und Kultur, sondern auch in der Wirtschaft lösen sich Ideen von ihren Erfindern. Das stellt alte Geschäftsmodelle in Frage, inspiriert aber auch zu neuen.
- Big Data und die Folgen: Kundendaten sind so einfach zu erheben wie nie. Aber was damit anfangen? Gerade in der allgemeinen Goldgräberstimmung ist Sensibilität gefragt, denn der wahre Reichtum eines Unternehmens ist das Vertrauen, das ihm die Kunden entgegenbringen.
Leseprobe

Big Data und Data-Mining: Hype oder langfristiger Trend?
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Experteninterviews liefern spannendes Hintergrundwissen.
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Autor/en
- Harry Gatterer
ist Trendforscher und seit Anfang 2010 Geschäftsführer des
Zukunftsinstituts Österreich. Er ist Co-Autor zahlreicher Studien,
zuletzt „work:design” und „Healthness”.
- Janine Seitz,
Kulturanthropologin (M.A.), verantwortet die Online-Redaktion des
Zukunftsinstituts. Ihr Wissen über die Strukturen und Mechanismen des
Web 2.0 gibt sie als Autorin weiter. Zuletzt war sie an den Studien „Healthness” und „Mikrotrends” beteiligt.
- Adeline Seidel
arbeitet seit 2011 in der Redaktion des Zukunftsinstituts. Die
Architektin und Stadtplanerin beschäftigt sich vor allem mit den Themen
Urbanisierung, Ökologie und kulturelle Veränderungen. Ihre Artikel erscheinen regelmäßig im Monatsmagazin „Trend-Update”.
- Cornelia Kelber
ist seit 2010 Redakteurin des Zukunftsinstituts. Die Diplom-Germanistin
und Journalistin betreut das Monatsmagazin „Trend-Update”; ihre
inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf Marketing, Wertewandel und Theorie
der Trend- und Zukunftsforschung.
- Christof Lanzinger, Betriebs- und Volkswirt, bewegt sich für das Zukunftsinstitut in der Welt der Zahlen und Statistiken. Die Trendrelevanz der Statistiken und die Visualisierung von Zusammenhängen interessieren ihn dabei ganz besonders.
Pressestimmen
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