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Zukunft Deutschland 2020 [nur noch als PDF-Datei lieferbar]
Wie sich unsere Top-Standorte zukunftsfit machen
Kurzinfo
Es erscheint auf den ersten Blick paradox, aber Wirtschaft hat nicht mehr den starken Einfluss auf die Standortentwicklung wie noch vor 20 Jahren. Entscheidend sind heute immer stärker die soziokulturellen Trends, der Einfluss von Megatrends und letzten Endes natürlich auch die Veränderungen der Lebensstile und Bedürfnisstrukturen der Menschen, die Städte und Regionen weiterentwickeln. Die Studie zeigt anhand der Analyse von 13 Top-Zukunftsregionen, auf welche Faktoren es in Zukunft ankommt und warum ein Perspektivwechsel nötig ist, wenn die Standort-Qualität und Zukunftsfähigkeit verbessert werden sollen.

Zahlen, Daten und Fakten in der Übersicht
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Kurzdefinitionen und Best-Practice-Beispiele
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Schwerpunkte
Bei den 13 Standortanalysen in der Studie „Zukunft Deutschland 2020“ zeigt sich, dass positive BIP-Zahlen oder Arbeitslosenstatistiken alleine noch nichts über die Qualität und Zukunftsfähigkeit eines Standortes aussagen können. In der Studie werden bei den Standortbewertungen deshalb neben den bekannten makroökonomischen Daten zur Wirtschaftskraft auch die wichtigen Trends und Megatrends berücksichtigt, die das Leben der Menschen im 21. Jahrhundert bestimmen und verändern. Insgesamt wurden 18 Indikatoren bei der Bewertung der zukunftsfitness herangezogen:
- Wirtschaftskraft: Bruttoinlandsprodukt, Kaufkraft, Beschäftigtenzahlen, Zuwachs an Selbständigen, Einpendlerquote, Arbeitslosenquote
- Soziale Innovation: Väter in Elternzeit, Altersaktivität (berufstätige 55- bis 65-Jährige), Kinderbetreuung (Tagesbetreuung von Unter-6-Jährigen), Frauen-Beschäftigtenquote, Öko-Anbau in der Landwirtschaft
- Bildung/Technologische Exzellenz: Patentanmeldungen, High Potentials unter den Beschäftigten, Beschäftigtenzahl in schnell wachsenden Branchen, Anteil der Privatschüler
- Sozio-Demografie: Einwohnerentwicklung, Geburtenziffer, Lebenserwartung
Wie die Autoren bei ihren Standortanalysen festellen, sind harte Faktoren (BIP, Kaufkraft etc.) bei der Bewertung der Zukunftsfähigkeit ebenso wichtig wie beispielsweise die soziale Innovationsfähigkeit einer Stadt und Region. Diese so genannten weichen Faktoren werden sich in Zukunft immer häufiger als Schlüsselfaktoren herausstellen und
mehr über die Zukunftsfähigkeit eines Standortes aussagen als die
makroökonomischen Daten. Städte und Regionen, die zukunftsfähig sein möchten, stehen in Zukunft also vor der entscheidenden Frage, wie sie mit den relevanten Trends und Megatrends
(Gesundheit, Silberne Revolution, Globalisierung, Female Empowerment...) umgehen.
„Die Forscher untersuchten nicht nur harte Parameter wie Arbeitslosigkeit, das Bruttoinlandsprodukt oder die Zahl der Pendler. Sie schauten nach weichen Faktoren: wie sieht es mit der Betreuung von Kleinkindern aus? Wie schafft die Region es, Ältere im Arbeitsprozess zu behalten? Wie innovativ ist sie, was Patentanmeldungen und die Zahl der Selbstständigen betrifft?”
Südkurier, 25. Juli 2008
13 Top-Standorte auf dem Weg in die Zukunft
Die Studie beschreibt 13 Beispiele von Top-Kandidaten, die sich erfolgreich dem Wandel gestellt haben. In ihrer jeweiligen Einzigartigkeit zeigen sie auf, was zu tun ist, um zu einer zukunftsfähigen Spitzenregion zu werden.
Folgende Städte und Regionen wurden analysiert und bewertet:
- Frankfurt
- Rhein-Neckar
- Dresden
- Berlin
- Nürnberg
- Freiburg
- Oberschwaben
- Hannover
- Karlsruhe
- Oberpfalz
- München
- Hamburg
- Düsseldorf
4 Kernthesen und Denkansätze für trendbasierte Standortentwicklung statt Rankings
Am Schluss wird in der Studie bewusst auf finale Rankings verzichtet. „Was nützt Ihnen die Gewissheit, dass Ihr Standort auf Platz 5 angekommen ist, im vergangenen Jahr jedoch noch auf Platz 3 gelegen hat?”, so Eike Wenzel einer der Co-Autoren der Studie. Zum Schluss der Studie werden deshalb die zentralen Erkenntnisse aus den 13 Standort-Analysen auf den Punkt gebracht, um erste Denkansätze und Handlungsfelder für eine trendbasierte Standortentwicklung aufzuzeigen.

Wichtige Standortfaktoren in Freiburg
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Autor/en
Matthias Horx ist Gründer des Zukunftsinstituts. Er ist Autor zahlreicher Studien, Trenddossiers und Bücher und gilt als einflussreichster Redner Deutschlands zum Thema Trend- und Zukunftsforschung. Lesen Sie mehr »
Dr. Eike Wenzel ist freier Journalist. Laut „Spiegel“ und
Wikipedia gilt er als der erste deutsche Forscher, der sich mit den
LOHAS beschäftigt hat.
Oliver Dziemba war unter anderem als Autor zahlreicher Publikationen und als Mitarbeiter in der Online-Redaktion im Zukunftsinstitut tätig.
Pressestimmen
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