In das „Außen“ wirken mit der Klarheit der Lebensstile

Öko-Vorreiter ENJO beweist seit über 30 Jahren, dass Putzen keine Chemie benötigt. Um mit seinen innovativen Produkten und seinem Know-how-Vorsprung auch in Zukunft erfolgreich zu sein, arbeitete das traditionsreiche Familienunternehmen mit dem Zukunftsinstitut zusammen und verschaffte sich so strategische Orientierung und Klarheit.

© ENJO

Ein Ölunfall auf dem Bodensee veranlasste Friedrich Engl 1985 dazu, seine unternehmerische Energie auf das Feld der Reinigung zu lenken. Bei Experimenten mit speziellen Textilien entdeckte er, dass eine seiner Testfasern im Stande war, porentief zu reinigen. Die Basis einer Hidden-Champion-Erfolgsgeschichte, die Friedrich Engls Sohn Johannes Engl mit der Gründung von ENJO 1990 startete, war gelegt.

Tag für Tag verwenden Menschen in 26 Ländern – von Skandinavien bis nach Australien – die innovativen ENJOtex-Fasern, die vom Familienunternehmen in Vorarlberg überwiegend mit Rohstoffen aus der Region produziert werden. Über 2.000 FachberaterInnen begleiten Menschen zudem dabei, ihren Haushalt ENJOpur zu machen, sprich ihren gesamten Haushalt ohne den Einsatz von Reinigungsmitteln hygienisch sauber zu halten.

Herausforderung

Mit seinen umweltschonenden Produkten, die ohne Chemie und mit weniger Wasserverbrauch auskommen, nachhaltigen Ressourcen und praktizierter Kreislaufwirtschaft liegt ENJO voll im Neo-Ökologie-Megatrend. Der wachsende Markt für nachhaltige Produkte bringt neben vielen Möglichkeiten auch immer mehr Konkurrenten und Herausforderungen der Vermarktung mit sich. Zudem operiert ENJO mit seinem Direktvertrieb an vielen verschiedenen internationalen Standorten, so wurde etwa kürzlich der skandinavische Markt erschlossen. Vor diesem Hintergrund wollte ENJO seine Strategie challengen und Potenziale sowie Blind Spots aufdecken. Mit dem Zukunftsinstitut fand ENJO einen methodischen und inhaltlichen Sparringspartner, der bei der strategischen Ausrichtung auf Zukunft unterstützt und dabei hilft, ein ganzheitliches Verständnis über die relevanten Entwicklungen, Trends und Megatrends zu bekommen.

Prozess

Zunächst wurde das strategische Format Future Room eingesetzt. Hierfür wurde im gemeinsamen Gespräch eine individuelle, spezifische und strategisch relevante Zukunftsfrage formuliert, die den thematischen Rahmen für den, mit einem divers zusammengestellten Team von ENJO durchgeführten Future Room, setzte. In einer ersten Session wurde die Ist-Situation des Zukunfts-Mindsets bei ENJO, das Big Picture, die mentalen Modi, die Verortung des Unternehmens auf der Lazy Eight und vorhandene Denkmuster analysiert. Kurze inhaltliche Impulse – wie jener von Dr. Philipp Pexider zum Lebensstile-Modell – halfen, die Perspektive zu erweitern und dienten zugleich als Ausgangspunkte für geführte Dialoge im Kontext der Zukunftsfrage. Das umfassende Analyseergebnis zur systemischen Verfasstheit des Systems ENJO wurde im Verlauf einer zweiten Future Room Session Schritt für Schritt dargelegt.

Individuelle Megatrend-Map

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Die Erkenntnisse aus der Future-Room-Analyse wurden herangezogen, um für ENJO eine individuelle Megatrend-Map zu erstellen. Sie gibt ENJO Impulse, wie das „Außen“ begriffen und das „Innen“ weiterentwickelt werden kann. Die ausgewählten Trends helfen jeweils dabei, strategische Konsequenzen abzuleiten sowie eine zukunftsfähige Entwicklung des Unternehmens voranzutreiben und aktiv zu gestalten. Zudem wurden in der Future-Room-Analyse Potenziale hinsichtlich der Resonanz von ENJO im Außen erkannt. Darauf aufbauend arbeitete ENJO im Rahmen eines Relations Mappings intensiv mit dem Lebensstile-Modell an seinen Beziehungen zu KundInnen und FachberaterInnen. Mit fundierten Unterlagen zu den einzelnen Lebensstilen sowie genauen Daten- und aktuellen Marktanalysen begleitete das Zukunftsinstitut den Prozess mit auf ENJO zugespitzten Forschungsergebnissen.

Ergebnis

ENJO gelang es mit der Unterstützung des Zukunftsinstituts, sich zu orientieren, zu fokussieren und strategische Sicherheit zu erlangen. In einem Prozess, bei dem die ENJO-Mitarbeitenden sehr stark einbezogen waren, wurde auf Basis der klaren Werte des Unternehmens ein einheitliches Verständnis und ein gemeinsames Ziel für die Zukunft von ENJO herausgearbeitet. „Das Zukunftsinstitut hat uns die Hebel gezeigt und Impulse gegeben, unsere starke Identität zu erkunden und zu formulieren“, sagt Daniela Böhler, Head of Sales & Marketing bei ENJO, die sich vom Big Picture begeistert zeigt: „Wir haben uns aus den Positionen unserer alltäglichen Sichtweise herausgehoben und einen größeren Überblick gewonnen, weil wir auf das Gesamtbild schauen konnten und Zusammenhänge sichtbar wurden. Dieser Blick aus der Adlerperspektive war für das Unternehmen sehr wichtig, um unser Potenzial erkennen zu können.“

Interview ENJO Johannes Engl Daniela Böhler

„Relations Mapping und Lebensstile haben uns mehr Klarheit gebracht“

Johannes Engl, CEO von ENJO, und Daniela Böhler, Head of Sales & Marketing, geben Einblicke in die strategische Zusammenarbeit mit dem Zukunftsinstitut.

All das, was zuvor bereits innerhalb der Organisation erarbeitet wurde, kann nun auch zielgerichtet nach außen getragen werden. Es entstand ein neues Bewusstsein für Beziehungen und das Verhältnis zu EndverbraucherInnen und den FachberaterInnen, die als MarkenbotschafterInnen fungieren, wurde ausdifferenziert. Das alte kommunikative Gießkannenprinzip wich einem klaren Plan, was ENJO an wen kommunizieren will.

„Über die Arbeit mit den Lebensstilen haben wir herausgefunden, was für unsere KundInnen und PartnerInnen wichtig ist. Durch das Relations Mapping und die Lebensstile-Analyse haben wir mehr Klarheit erlangt. Wir werden uns nun fokussierter, mutig und klar positionieren“, schildert Böhler. „Die gesamte Kommunikation, auch das Marketing, ist jetzt wertebasiert. Und der Erfolg stellt sich ein. Vieles ist in Umsetzung und wir hatten noch nie so einen positiven Spirit im Marketing“, freut sie sich ebenso wie CEO Johannes Engl: „Wir haben uns für eine perfekte Übereinstimmung mit den für uns passenden Lebensstilen entschieden. Das wird unsere Präsentation komplett wandeln. Wir werden uns trauen, bei allem mutiger zu sein, was uns ausschließlich stärker macht.“


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