Mit der Führungscrew auf der richtigen Flughöhe

Die Flughafen Zürich AG verschaffte seiner Führungscrew mithilfe des Zukunftsinstituts und seiner individuellen Megatrend-Map die Basis für eine gezielte, fokussierte Zukunftsbetrachtung. So kam sie von Trends zur Ableitung konkreter Handlungsfelder.

© Flughafen Zürich AG

Herausforderung

Das Fluggeschäft war während der Pandemie stark eingebrochen und für die Flughafen Zürich AG nach 2 Jahren Krisenbewältigung die Zeit gekommen, sich wieder auf Zukunft auszurichten. Mit dem Vorhaben, zu analysieren, welche Trends für den Flughafen Zürich noch relevanter werden und wie man ihnen begegnen sollte, suchten die Verantwortlichen nach einem geeigneten Partner. Mehrere Optionen wurden geprüft, ehe die Wahl auf das Zukunftsinstitut fiel, das den Verantwortlichen bereits durch Vorträge sowie ein Projekt mit der Flughafenstadt Kloten bekannt war.

Gemeinsam sollte der Führungscrew der Flughafen Zürich AG unter den veränderten Umständen eine strategische Auseinandersetzung mit Zukunft ermöglicht werden. Da das zur Verfügung stehende Zeitfenster eng war, bedurfte es eines schnellen, effizienten und zugleich wirkungsvollen Formats. Ziel des Flughafens Zürich war es, mithilfe des Zukunftsinstituts gedanklich aus der Pandemie herauszufinden und Teile seiner Strategie an die künftigen Entwicklungen anzupassen.

Prozess

In der Abklärung der Möglichkeiten, mit dem Zukunftsinstitut zusammenzuarbeiten, zeigte sich die Entwicklung einer individuellen Megatrend-Map für den Flughafen Zürich als ideale Methode, um relevanten Trends auf den Grund zu gehen. In einer ersten Session arbeitete das Zukunftsinstitut mit einer 6-köpfigen Gruppe, deren Mitglieder unterschiedliche Bereiche des Flughafens repräsentieren, darunter CEO Stephan Widrig, Head Corporate Communication Manuela Staub sowie Führungskräfte aus den Bereichen HR, Umwelt, Flugbetrieb und Marketing. Ein Impuls des Zukunftsinstituts führte im kleinen Kreis in die Arbeit mit Trends ein und bereitet damit einen moderierten Zukunftsdialog vor, in dem die Beziehungen des Flughafen Zürich zu einzelnen Trends, Megatrends und Zukunftsthemen beleuchtet wurden.

Die Ergebnisse der darauf aufbauenden Analyse des Zukunftsinstituts wurden in einer zweiten Session in derselben Runde präsentiert, diskutiert und interpretiert. Die gemeinsam erarbeiteten Erkenntnisse gestaltete das Zukunftsinstitut in Form einer individuellen Megatrend-Map des Flughafen Zürich aus. Zudem wurden die Erkenntnisse weiter vertieft, die Trends im kleinen Kreis hinsichtlich der Auswirkungen auf den Flughafen Zürich reflektiert und auf mögliche Potenziale heruntergebrochen.

Interview Flughafen Zürich Manuela Staub Stephan Widrig

„Wir haben eine Priorisierung vorgenommen, hinter der wir alle stehen können“

Manuela Staub und Stephan Widrig schildern, wie sie den Flughafen Zürich gemeinsam mit dem Zukunftsinstitut startklar für die nächste Epoche gemacht haben.

Ergebnis

Die Erkenntnisse aus dem Entwicklungsprozess sowie die Abbildung der individuellen Megatrend-Map fungierten in der Folge als Basis, um der erweiterten Führungscrew (30 Personen) der Flughafen Zürich AG in einer Klausur die gezielte Auseinandersetzung mit Zukunft und relevanten Trends zu ermöglichen. Durch die Vorarbeit in Form der individuellen Megatrend-Map konnte – bereits vom Big Picture heruntergebrochen – auf der Flughöhe konkreter Subtrends eingestiegen und die Zeit der Führungscrew optimal genutzt werden. Sie musste keine Grundlagen erarbeiten, sondern konnte auf die Analyseergebnisse aufbauen und sich gezielt mit den für den Flughafen Zürich wichtigsten Trends beschäftigen. In dieser Runde wurden Trends gechallenged, über die Chancen diskutiert und erarbeitet, wo der Flughafen Zürich konkret anpacken muss. Dabei standen beispielsweise strategische Überlegungen im Zentrum, was die veränderte Mobilität für den Flughafen bedeutet oder wie dem Trend Third Places wirkungsvoll begegnet werden kann.

Mit zusätzlicher Unterstützung des Zukunftsinstituts, seinen Tools und Modellen wurde immer stärker fokussiert, es wurden Trends weiter priorisiert und Handlungsfelder abgeleitet. Am Ende eines sehr zielführenden, partizipativen Prozesses konnte das Team des Flughafen Zürich für sich so 5 zusätzliche Handlungsfelder definieren, auf die es strategisch den Fokus legen will. Aus ihnen entstanden 5 konkrete Projekte, die nun in den verschiedenen Bereichen umgesetzt werden.


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