Hanni Rützler

Expertin für Food-Trends, Ernährung und Gastronomie der Zukunft

Seit über 25 Jahren erforscht die Autorin des Food Reports Gegenwart und Zukunft unserer Esskultur und teilt ihre Erkenntnisse in Vorträgen, Publikationen und Beratungsprozessen. Sie gilt als wichtigste Stimme im Konzert der immer zahlreicheren Agenturen, Trendscouts, Blogger und Influencerinnen, die sich auf die Jagd nach neuen Hypes, angesagten Restaurants, Drinks und Speisen machen. Denn Hanni Rützler versteht es, nachhaltige Food-Trends von kurzfristigen Moden zu unterscheiden, die Begeisterung für neue Produkte und Fads nicht mit sinnvollen, innovativen Lösungen zu verwechseln sowie die Gründe für den Wandel der Esskultur zu analysieren und verständlich zu machen.

Der aktuelle Food Report ist – coronabedingt – unter anderen Voraussetzungen entstanden als die Reports der vergangenen Jahre. Geplante Reisen zu aufstrebenden Culinary Hotspots sowie Vor-Ort-Recherchen bei innovativen Unternehmen in Europa und Übersee mussten abgesagt oder verschoben werden; obligatorische Messebesuche sind der Pandemie ebenso zum Opfer gefallen wie zahlreiche Vorträge, mit denen Hanni Rützler es nicht nur immer wieder versteht, Akteure und Akteurinnen aus der Food&Beverage-Branche zu inspirieren, sondern die ihr bislang auch immer Gelegenheiten zu kreativem Austausch mit Profis aus der Lebensmittelproduktion, dem Handel und der Gastronomie geboten haben.


Wenn Hanni Rützler in ihrem aktuellen Food Report schreibt, dass die Krise und die tiefen durch sie ausgelösten Verwerfungen nicht nur massive Probleme verursacht haben, sondern auch neue Chancen und Möglichkeitsräume eröffnen, dann bezieht sie diese Einschätzung konsequenterweise auch auf ihre eigene Arbeit: Gemeinsam mit dem Zukunftsinstitut unter Federführung von Harry Gatterer hat sie während der Pandemie neue systemische Beratungsformate für Food&Beverage-Unternehmen entwickelt, die auch im digitalen Raum funktionieren. Und mit Christiane Pauli hat sie eine inspirierende Plattform für visionäre Küchenausstatter auf die Beine gestellt, auf der – auch als Reaktion auf das in den Lockdowns gewachsene Interesse am Kochen – das Verständnis für künftige Entwicklungen gemeinsam vertieft und Visionen für die kochende Zukunft entwickelt werden.


Vorträge von Hanni Rützler

Wir dürfen Trends nicht mit kurzfristigen Moden oder saisonalen Produkt-Hypes verwechseln. Erst wenn Food Trends als Antworten auf Sehnsüchte und als Spiegel sich verändernder Lebensgefühle wahrgenommen werden, können sie von Unternehmen auch als Orientierungshilfen in diesem dynamischen Markt produktiv genutzt werden: Bei der Entwicklung von Produkten und Services, die den Kunden Lösungen für aktuelle und sich abzeichnende Herausforderungen bieten, den Essalltag nach ihren individuellen Wünschen zu gestalten.

  • Infinite Food – Essen ist immer und überall
  • The New Classic – Nostalgie trifft auf Qualität
  • Essthetik – Werte und Geschmack werden optisch erlebbar

    Je mehr Wahlmöglichkeiten die Konsumenten haben, desto mächtiger wird der eigene Geschmack. Er wird zum individuellen Navi durch die immer unübersichtlicher werdende Lebensmittelvielfalt. Der Geschmack ist aber nicht nur eine sensorische Empfindung, er ist immer auch eine persönliche Bewertung. Die Kriterien dafür muss sich in einer individualisierten Welt jeder selbst erarbeiten. Sie fußen nicht nur auf Sinneseindrücken, sondern auf sich wandelnden Werten. Und damit gewinnen auch Ethik und Moral bei der Auswahl der Lebensmittel eine immer größere Bedeutung. Sie müssen in Zukunft in einem umfassenderen Sinn gut schmecken.

    • Sensual Food – Die neue Macht des Geschmacks
    • Food Pairing – Die Erweiterung unseres Geschmackshorizonts
    • Brutal Lokal – Die neue Dimension der Regionalist
    • New Flavoring – Die verlockende Zukunft des Geschmacks

      Noch scheint die Macht der großen Handelsketten im deutschsprachigen Raum ungebrochen. Aber das alte Vorratskammer-Prinzip der Supermärkte gerät zunehmend ins Wanken. Der stetig wachsende Online-Handel auf der einen Seite, die Renaissance der Greißler und Tante-Emma-Läden, die mit kuratierten Sortimenten und Cross-Over-Konzepten punkten, auf der anderer Seite, mischen im Kampf um den Kunden immer kräftiger mit. Markthallen sind zu Tummelplätzen einer neuen Generation von Konsumenten geworden, für die nicht das unaufwendige Besorgen möglichst billiger Lebensmittel im Zentrum steht, sondern das Zelebrieren eines genussorientierten und bewussten Lebensstils. Die gelungene Verschmelzung des Point of Demand mit dem Point of Sale wird der Knackpunkt für den Super Markt der Zukunft.

      • Meet Food – Die neue Nähe zum Produkt
      • Curated Food – Vorauswahl statt Überfluss
      • Die Renaissance der Märkte – Tummelplätze der Foodies
      • Der 24/7-Konsument und die neuen Einkaufslandschaften

        Die Feinschmecker von morgen sind aufgeklärt, anspruchsvoll und entscheidungsfreudig. Sie lassen sich beim Essen und Trinken immer weniger ein X für ein U vormachen. Die Kommunikation mit vernetzten und ermächtigten Konsumenten beruht zunehmend auf Erlebnissen und Erfahrungen, auf Transparenz und Authentizität. Im Zentrum steht die Customer Experience, digital und analog am Point of Demand sowie am Point of Sale.

        • The Changing Chain – Die Lebensmittelkette wird zum Lebensmittelnetzwerk
        • DIY Food – Selbermachen verändert Produktion und Konsum
        • Consumer Citizen – Der Konsument wird zum Experten der Praxis
        • Food Information Design – Die Revolution der Kennzeichnung

        Convenience 3.0 nimmt uns in Zukunft nicht das Kochen ab, sondern bietet Lösungen, es bequemer und lustvoller zu gestalten. Für den Handel und die Gastronomie bedingt das ein radikales Umdenken: weg vom Lebensmittelanbieter hin zum Essdienstleister. Dabei steigt auch der Bedarf nach neuen Kennzeichungselementen bezüglich Herkunft und Nährwerten, nach einem neuem, praxistauglichen Food Information Design sowie nach nachvollziehbaren Erklärungen angewendeter Produktionsverfahren.   

        • Fast Good – Das neue Tempo der Qualität
        • Food Information Design – Die Revolution der Kennzeichnung
        • Convenience 3.0 – Die bequemen Esslösungen für morgen
        • De-processing – Der neue Spin in der Lebensmittelindustrie
        • Curated Food – Vorauswahl statt Überfluss

        Was wäre wenn? – Das ist die Frage, aus der sich Visionen, aus der sich Zukunftsgeschichten entwicklen. Erst diese Frage eröffnet Möglichkeiten für neue, spannende Ansätze, wie wir unsere Ernährung, unsere
        Lebensmittelproduktion und unsere Esskultur in Zukunft nicht nur anders, sondern – auch in Hinblick auf Energie- und Ressourcenverbrauch – besser gestalten können. Der Perspektivenwechsel leitet auch einen Paradigmenwechsel ein: Weg von Effizienz, die auf Kosten der Natur geht, hin zur Effektivität, die mit der Natur arbeitet. Innovative Impulse kommen heute vor allem von kleinen, eigentümergeführten Unternehmen, die einen anderen, neuen Blick auf die Branche und das Leben ihrer Kunden werfen. Allerdings: Je disruptiver eine Marke auftritt, desto länger braucht sie, um am Markt zu reüssieren. Aber desto nachhaltiger wird sie sich etablieren können.

        • De-processing – Der neue Spin in der Lebensmittelindustrie
        • Re-use Food – Das zweite Leben unseres Essens
        • Beyond Food – Wir bauen uns neue Nahrungsmittel
        • Food Start-ups – Labore für neue Produkte, Services und Kooperationen
        • New Flavoring – Die verlockende Zukunft des Geschmacks

        Die Zeiten, in denen die Gesundheitszeichen beim Essen vor allem aus Verbotsschildern bestanden, sind vorbei. Gesunde Ernährung basiert nicht auf Verzicht und einem genussfeindlichen Fokus auf abstrakte Nährwerte und Kalorientabellen. Gesundheits- und Wellness-Konsumten sind heute pro-aktiv. Sie reagieren nicht auf Probleme, sondern investieren gezielt in ihre Personal Performance. Sie bringen intuitiv ihr persönliches Energie-Level und das, was sie essen, in unmittelbare Verbindung und orientieren sich dabei an neuen Ernährungsstilen jenseits klassisch naturwissenschaftlicher Kriterien. Die Zukunft der gesunden Ernährung wird damit auch individueller und spiritueller.

        • Flexitarier – Genuss vermählt sich mit Verantwortung
        • Soft Health – Der genussvolle Weg zum gesunden Leben
        • Spiritual Food – Ethik und Moral auf dem Teller
        • Gemüse ist der neue Star – Die neue Rolle der Pflanzen
        • Gastroveggies – Die neue vegetative Vielfalt im Restaurant

        Auch im Zeitalter der Globalisierung und Internationalisierung der Küchen spielt Essen immer noch eine ganz entscheidende Rolle für unsere kulturellen Identitäten. Darin, was und wie etwas gegessen wird, wann und mit wem, spiegeln sich tiefsitzende, historisch gewachsene kulturelle Muster. Zugleich ist das Essen, sind Lebensmittel, Speisen und Getränke häufig auch der gangbarste und oft auch der interessanteste Weg, einen ersten Einblick in eine andere Kultur zu gewinnen und diese besser verstehen zu lernen. Und davon kann – gerade in Deutschland – auch unsere eigene Esskultur profitieren.

        • Migration Culinaire – Kulinarische Impulse für das Diversity Management
        • Californication – Netzwerke geben neue Impulse
        • Shalom Germany – Levantinische Stimuli für mehr Lebensqualität
        • Hybrid Food – Die Globalkultur auf dem Teller

         


        Alpenhirt
        Lübeck
        Mittermeier
        Stern
        Janssen

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        (Für eine schnellere Abwicklung bitten wir Sie, Ihrer Anfrage zusätzliche Informationen – gewünschter Speaker, Datum der Keynote samt Uhrzeit, Sprache, Budgetrahmen, digital oder vor Ort etc. – hinzuzufügen.)


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