TREFFPUNKT: ZUKUNFT | PODCAST | 7.8.2019

Müssen wir die EU retten?

Die Politologin Verena Ringler wird öfters darauf angesprochen eine Art „parship for europe“ zu betreiben, dabei möchte sie das Thema EU nicht zu emotional angehen, denn Emotion ist für sie kein Surrogat für Politik oder um Inhalte zu vermitteln. Ihr geht es darum, unkonventionelle Partnerschaften zu schmieden und Projekte zu ermöglichen, bei denen, salopp gesagt, auch etwas weitergeht. Denn für sie haben gerade transeuropäische neue Gruppen Ideen, die sie nur verwirklichen können, wenn ihnen jemand die Tür öffnet und dabei muss Bürokratie nicht immer nur hinderlich sein. Die Krux liegt vielmehr in einem gemeinsamen Verständnis von Gemeinwohl. Warum wir jedoch nicht allzu besorgt sein sollen, hören Sie am besten selbst.

Über den Gast

Die Politologin Verena Ringler ist Direktorin der europäischen Projektboutique European Commons für multidisziplinäre Vorhaben zu Politik und Gesellschaft und seit Anfang des Jahres Kuratorin der ERSTE Foundation. Sie vernetzt Politiker, Akteure der Zivilgesellschaft und Jugendliche um Europas Zusammenhalt zu stärken. Sie war drei Jahre im europäischen Rat im Kosovo und spricht sechs Sprachen (darunter russisch, albanisch, französisch und italienisch). Seit 2005 ist Ringler EU Strategy Entrepreneur für Wien und wurde 2010 mit dem EU Young Journalist Award ausgezeichnet. Größere Bekanntheit erlangte sie unter anderem durch ihren TedX Talk 2012 zum Thema: „How can we solve Europe‘s crisis?“, oder durch ihre zahlreichen Vorträge und Publikationen.