Tim Leberecht

Tim Leberecht ist ein weltweit tätiger Berater und Autor sowie eine der leidenschaftlichsten und scharfsinnigsten Vordenker für einen neuen Humanismus in Wirtschaft und Gesellschaft vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Automatisierung und künstlicher Intelligenz.

Leberecht ist der Gründer der Business Romantic Society, einer Firma, die Unternehmen und Führungskräften bei Visionsentwicklung, strategischen Transformationen sowie der Gestaltung von menschlicheren Kulturen hilft.

Leberecht, der vierzehn Jahre in Silicon Valley gelebt hat, ist ein Kulturwandler im wahrsten Sinne des Wortes. Ob USA und Europa, Startup und DAX Konzern, künstliche und emotionale Intelligenz, Daten und Gefühle, Pragmatismus und Kreativität, reelle und virtuelle Welten: er ist davon überzeugt, dass exponentielle Technologien vor allem eine humane Transformation erfordern und dass die „romantische Fähigkeit zwischen zwei verschiedenen Welten zu wandeln“ in Zukunft zum Erfolgsfaktor nicht nur für Unternehmen, sondern für uns alle werden wird.


Vorträge von Tim Leberecht

Wie wir Kunden gewinnen, wie wir Menschen gewinnen, wie wir im Leben gewinnen: Das Dogma vom Gewinnenmüssen ist ungebrochen. Über das Verlieren spricht keiner – aus Angst, als Versager dazustehen. Tim Leberecht sieht darin jedoch eine große Chance: Denn nur eine Gesellschaft, in der wir verlieren können, ohne als Verlierer abgestempelt zu werden, ist eine humane Gesellschaft. Er beschreibt verschiedene Arten des Verlierens und erklärt, welche Strategien uns dabei helfen, mit Niederlagen und Verlusten konstruktiv umzugehen. Sie reichen von neu gedachter staatlicher Fürsorge über Raum für Negativerfahrungen in der Arbeitswelt bis hin zu Ritualen und persönlichem Verzicht. Eine scharfsinnige Beobachtung unserer digitalen Gesellschaft, ein radikaler Tabubruch, der die Verletzlichkeit in einer durchoptimierten Welt als Stärke begreift, und die anregende Utopie einer zutiefst menschlichen Gesellschaft der guten Verlierer.

Wie Sie Marktanteile gewinnen, wie Sie Kunden gewinnen, wie Sie Innovationskraft gewinnen: Das Dogma vom Gewinnenmüssen und der Optimierung ist ungebrochen. „Fail fast“ lautet zwar das modische Motto aus dem Silicon Valley, aber über das wirkliche Verlieren spricht niemand. Der Business-Romantiker Tim Leberecht will dies mit seinem neuen Buch Gegen die Diktatur der Gewinner ändern: angesichts von Klimakrise und wachsender sozialer Ungleichheit hat das Gewinnen-Mantra ausgedient, meint er. Nur eine Gesellschaft, in der wir verlieren können, ohne als Verlierer abgestempelt zu werden, ist eine humane Gesellschaft. Vom Kontrolle-Verlieren zum bewussten Verzicht: Leberecht präsentiert Strategien für den produktiven Umgang mit dem Verlieren – als Quellcode für echte, nachhaltige Innovationen und als Blaupause für Unternehmen, die nicht nur digitalisieren, sondern sich emotional und gedanklich neu erfinden wollen.

Alexa, Libra und Greta. Drei Krisen, drei Weltschmerzen. Wachstum und Gewinnen um jeden Preis haben echte Verluste zur Folge. Die Digitalisierung ist effizient, aber hässlich. Human-Centered Business ist wohlgemeint, aber letztlich arrogant. Tim Leberecht meint, dass drei Tabubrüche nötig sind, um eine bessere, menschlichere Zukunft zu ermöglichen: Schönheit statt Effizienz, Verlieren statt Gewinnen-um-jeden-Preis und Spiritualität statt Humanismus.

Gegen einen datengetriebenen Reduktionismus a la Silicon Valley zeichnet Tim Leberecht die Konturen einer neuen humanistischen Bewegung. Wenn alles, was effizient gemacht werden muss, von Maschinen noch effizienter erledigt werden wird, dann, sagt Leberecht, wird die wichtigste Arbeit für uns Menschen jene Arbeit sein wird, die schön getan werden muss: mit Intuition, Fantasie und Hingabe. Leberecht glaubt, dass es vor allem Ästhetik, Ethik und Emotionen sind, die uns in der von Künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierung geprägten Wirtschaft von morgen differenzieren – und Mensch bleiben lassen. Als Antwort auf die von Silicon Valley propagierten exponentiellen Technologien fordert er eine neue Sentimentale Erziehung, um uns auf hybride Kollaborationsmodelle mit KI sowie die damit einhergehenden neuen Gefühlswelten vorzubereiten. Statt „Fail fast“ und Fehlerkultur fordert er eine ehrliche Auseinandersetzung mit den Folgen digitaler Disruption. Seine Vision: eine tiefergehende Transformation, die nicht nur auf Effizienz und Optimierung aus ist, sondern eine radikale Neu-Definition von Wertschöpfung im Sinne einer menschlichen und ökologischen Gesellschaft ermöglicht.

In seinem vielbeachteten Besteller Business-Romantiker plädiert Tim Leberecht für eine radikal andere Sichtweise auf die Wirtschaft und eine neue Definition von Erfolg. Für ihn bedeutet Business wesentlich mehr als rationale Entscheidungen und Handeln im Eigeninteresse. Angesichts der aggressiven Datafizierung und Quantifizierung und der damit einhergehenden Entzauberung der Welt brauchen wir eine neue romantische Gegenbewegegung, die gegen die Logik der Daten eine subjektive, emotionale Wahrheit setzt. Leberecht erweitert das Wirtschaftsleben um romantische Motive: Intimität anstelle von Transaktion, Geheimnis statt Eindeutigkeit, Verletzlichkeit statt Kontrolle, Überraschung statt Berechenbarkeit, Charakter statt Effizienz, Hingabe statt Faktenorientierung und Bedeutung statt Instant-Bedürfnisbefriedigung. In seinen „3 Regeln für Business-Romantiker“ schlägt Leberecht konkrete Techniken vor, mit denen wir Erfahrungen am Arbeitsplatz sowie mit Marken und Produkten romantischer gestalten können.

Als Reaktion auf Algorithmen, die unsere Interaktionen standardisieren und optimieren, beobachtet Leberecht eine neue Sehnsucht nach roher, ungefilterter Emotionalität und „flüssigen Identitäten“, die sich den Konventionen von Berechenbarkeit und Konsistenz entziehen. In diesem Sinne bedeutet Authentizität für ihn die romantische Hoffnung, möglichst viele, facettenreiche Identitäten ausleben zu können, am Arbeitsplatz, zuhause und in der Öffentlichkeit. In seinem Vortrag untersucht er insbesondere den Einfluss von Künstlicher Intelligenz, VR und AR sowie „conversational user interfaces“ auf unser Konzept von Identität. Leberecht glaubt, dass wir uns von der Knowledge Economy zur Identity Economy bewegen, in der Individuen wie Unternehmen diverse digitale und analoge Identitäten gestalten, managen und verhandeln werden (müssen).

 


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