Dossier: Marketing

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ir stehen vor einer Marketing-Zäsur. Selbstbewusste, ermächtigte Kunden werden Marketing in Zukunft anders bewerten. Mehr Marketing wird nicht mehr automatisch für mehr Absatz sorgen. Bislang eröffneten neue Kanäle den Unternehmen stets neue Möglichkeiten, um ihre Produkte attraktiver zu machen, modularer anzubieten, schneller verfügbar zu machen und den Abverkauf zu steigern. Doch nicht zuletzt die Sozialen Medien verändern vieles: Künftig werden Konsumenten nur dann zu echten Kunden, wenn die Vertrauensbilanz stimmt. Die Zukunft des Marketings erfordert daher neue strategische Ausrichtungen - und ein neues unternehmerisches Werteverständnis.

IM DOSSIER ENTHALTENE ARTIKEL

Event der Zukunft

Mitten im Übergang zur nächsten Gesellschaft ändern sich Paradigmen, es entstehen neue Kulturtechniken und Rituale. Und dabei spielt das Event eine wesentliche Rolle, weil es selbst zu einer Kulturtechnik geworden ist. Die vorliegende Lektüre soll Profis inspirieren, gesellschaftliche Entwicklungen auf die Konzepte ihrer nächsten Events zu spiegeln.

Post Gender Marketing

Produkte, die Männer und Frauen jeweils speziell ansprechen, boomen. In Zukunft wird das Marketing jedoch über das Geschlecht hinwegblicken müssen. Ein Auszug aus unserer aktuellen Studie Gender Shift.

Experience is the new Marketing

Von Connected Customers bis Storyscaping: Joachim Bader, Vice President SapientNitro Kontinentaleuropa, über den Paradigmenwandel des Marketings.

German Marketing Angst: Don’t panic

Harald Ehren, Chefredakteur von fischerAppelt, über den deutschen Marketing-Sonderweg, Content-Marketing-Euphorie - und die künftige Schlüsselrolle des Marketings.

"Authentizität ist ein absoluter Wert"

Wolf Ingomar Faecks, Geschäftsführer der Agentur SapientNitro, über Service-Ökosysteme, fragmentierte Zielgruppen und das Marketing von morgen

"Männlichkeit wird wieder einfacher"

Harald Ehren, Chefredakteur der fischerAppelt-Gruppe, über die neuen „Männlichkeitsinseln“ und die Markenkommunikation der Zukunft.

Adieu, Marketing!

Das Marketing hat seine Formungsmacht verloren, Schein-Innovationen und „Branding” funktionieren nicht mehr. Das Marketing von morgen baut auf authentische Innovation.

Marketing an der Bushaltestelle

Marketing und Werbung verwandeln Bushaltestellen – drei innovative Beispiele zeigen, wie neue Technologien für smarte Marketingkonzepte genutzt werden.

Festivals: Eine Spielwiese für alle

Open-Air-Festivals sind die heimlichen Champions einer neuen Freizeit- und Arbeitskultur. Sie bieten eine Parallelwelt zum Abschalten – und zum Testen von Produkten.

Storytelling: Was erzählt wird, zählt

Was Kulturen und Erinnerungen prägt, gilt auch für ökonomische Kontexte: Gute Geschichten fesseln das Publikum. Eine Story über die Macht der Story.

Umdenken für das Marketing von morgen

Digitales Marketing ist keine Online-Verlängerung von analogen Kampagnen: Wer in der Marketingbranche erfolgreich sein will, muss umdenken.

Die Marketing-Ära des Vertrauens

Der Kunde ist kritisch geworden, die Crowd aufmerksam: Das Marketing muss sich eine neue Vertrauensbasis für den ermächtigten Konsumenten schaffen.

Die Zielgruppe ist tot

Gemeinsamkeiten lassen sich kaum noch über statistische Kennzahlen ausdrücken – in Zielgruppen zu denken macht in hyperindividualisierten Zeiten keinen Sinn mehr.

Von der Reklame zum Marketing

Werbung ist ein Phänomen mit Geschichte: Je nach Epoche funktioniert sie anders. Der jüngste Umbruch ist noch nicht bei allen angekommen.

Dadvertising für die neuen Väter

Die Superdaddys sind auf dem Vormarsch – vor allem medial: In der Werbebranche zeigt der “Dadvertising”-Trend das Männerbild von morgen.

Von Gendering zu Post Gender

Der Trend zur Auflösung von strikten Geschlechter-Grenzen und -Stereotypen macht sich auch in Produktdesign und Verkaufsstrategien immer stärker bemerkbar.

Rosa vs. Blau: Mehr als ein Farbspiel

Wenn Kinder heute ein Spielwarengeschäft oder eine Kinderabteilung betreten, wird ihnen schnell klar, was von ihnen erwartet wird. Denn für sie ist die Marketingwelt die Realität.

Gender Marketing im Kinderzimmer

Plädoyer für eine Kindheit ohne Rollenklischees: Almut Schnerring und Sascha Verlan über Marketing, das Gender-Stereotypen fördert.

Liebe: Vom Rechnen mit Unbekannten

In ihrem Buch „Mathematics of Love“ schreibt Hannah Fry über Syntheseversuche von Mathematik und Liebe auf der Suche nach der Formel für den besten aller möglichen Partner

“Die künstliche Intelligenz hat den Rubikon überschritten”

Wie sieht unsere Zukunft aus? 10 Fragen an prominente Forscher und Denker

„Ich glaube an rationales Denken“

Der Gründer Ola Rosling hat sich mit der Gapminder Foundation dem Kampf gegen die globale Ignoranz verschrieben

Das Zeitalter der Langsamkeit

Die Hypervernetzung beschleunigt unsere Gesellschaft, doch immer mehr Menschen wird der Always-on-Zwang zu viel. Entschleunigung gewinnt an Attraktivität

“Emotionalisierung spielt eine Rolle”

Interview: Wolf Ingomar Faecks, Geschäftsführer der Agentur SapientNitro, über Service-Ökosysteme, fragmentierte Zielgruppen und das Marketing von morgen

Erzählen, was nicht drin ist

Free-From-Produkte boomen. Zwischen Vorreitern und Nachahmern wird die Frage der Konsumenten nach Transparenz über künftige Erfolgsmodelle entscheiden

Retail Report 2016

Digitalisierung, Globalisierung, Individualisierung und Nachhaltigkeit sind die Megatrends, welche die Handelswelt in den letzten und kommenden Jahren auf den Kopf stellen. Und sie sind auch Grundlage für die Schwerpunkte des ersten Retail Reports.

Das Marketing muss Stellung beziehen

Wer Tourismus-Nischen ansprechen möchte, muss sie nicht nur bewerben, sondern sich für ihre Belange einsetzen - gemeinsam mit der Zielgruppe

Neue Vertrauens-Strategie für das Marketing

Wie mit einem 4-Phasen-Modell ein vertrauensvoller Kontakt zu den Konsumenten hergestellt werden kann

Liquid Youth: Jugend neu beobachten

Wie lässt sich Jugend in einer hochkomplexen, spätindividualistischen Gesellschaft beschreiben? Das Intro unserer Jugendstudie “Youth Economy”

How do we measure value?

Womit erreicht man eben jene attraktiven Avantgarde-Zielgruppen am Markt, die eigentlich schon alles haben, und sich von konventionellen Kommunikationsmaßnahmen abwenden?

Pop-up: Neue Leben für leerstehende Gebäude

Pop-up Spaces: mit Urban Upcycling werden ganze Stadtviertel aufgewertet

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