Gender Shift

Geschlechterrollen? Schon lange nicht mehr verbindlich. In Unternehmen gibt es schon jetzt andere Arten sich zu organisieren, als es jahrzehntelang in männlichen Hierarchiestrukturen üblich war. Netzwerke und „flache“ Hierarchien, Transdisziplinarität und Flexibilität eröffnen neue Möglichkeiten, mit Organisationsformen zu experimentieren. Besonders in volatilen und unsicheren Zeiten können diese Strukturen zwar keine Sicherheit, aber Resilienz bieten.

Was als Feminismus begann und sich über Jahrzehnte entwickelte, ist inzwischen ein Umbruch, der sich nicht mehr nur in der Veränderung des Frauenbildes bemerkbar macht. Ein Umbruch, der sich global auf Kultur, Politik und Wirtschaft auswirkt. Aus diesem Grund erweitern wir unseren Megatrend „Female Shift“ zu einem noch größeren Gesamtbild: „Gender Shift”.

Gender Shift | Cornelia Kelber, Anja Kirig, Verena Muntschick | Juni 2015 | 128 Seiten | ISBN 978-3-938284-99-5 

Diese Studie dokumentiert den Wandel, seine Folgen und seine Möglichkeiten für den Einzelnen, für unsere Gesellschaft und für Unternehmen.

Themenschwerpunkte

Sex-Design
In Zukunft ist das Geschlecht nicht angeboren, sondern eine individuelle Entscheidung

Emannzipation
Wie Männer in Zukunft aus ihrer stereotypen Geschlechterrolle ausbrechen werden

Ungendering Work
Wie der Wandel der Geschlechterrollen das Arbeitsleben revolutioniert

Die Sexualität der Dinge
Die Zukunft des Marketings jenseits von Geschlechterklischees

Netzfeminismus
Von der Hackerin zum Cyborg: Wie das Internet Geschlechterrollen verändert

Global Shift
Ein Megatrend geht durch alle Kulturräume

 

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Einblicke in die Studie


Dieser Artikel ist in folgenden Dossiers erschienen:

Megatrend Gender Shift

Megatrend Gender Shift

Die tradierten sozialen Rollen, die Männern und Frauen in der Gesellschaft zugeschrieben werden, verlieren an gesellschaftlicher Verbindlichkeit. Das Geschlecht verliert seine schicksalhafte Bedeutung und bestimmt weniger über den Verlauf individueller Biografien. Veränderte Rollenmuster und aufbrechende Geschlechterstereotype sorgen für einen radikalen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft hin zu einer neuen Kultur des Pluralismus.

Dossier: Lebensstile

Dossier: Lebensstile

Der Megatrend Individualisierung hat dazu geführt, dass sich Menschen nicht mehr an Cluster-Codes halten: Im 21. Jahrhundert wechseln sie zwischen Clustern nach situativen Anlässen, mehrmals pro Tag. Heutige Lebensstile definieren sich deshalb nicht mehr nach äußeren Zuschreibungen, sondern nach Wünschen und Werten.

Folgende Menschen haben mit dem Thema dieses Artikels zu tun:

Cornelia Kelber

Die studierte Germanistin und Journalistin ist seit 2010 für das Zukunftsinstitut tätig. Kelber arbeitet an Studienprojekten. Ihre Schwerpunktthemen: Marketing, Wertewandel und die Theorie der Zukunfts- und Trendforschung.

Anja Kirig

Zukunftsforscherin Anja Kirig ist u. a. Expertin für Freizeit, Gesundheit und Ernährung. Im Fokus stehen dabei soziokulturelle Entwicklungen und Auswirkungen auf Lebensstile.

Verena Muntschick

Die studierte Germanistin, Anthropologin und Biologin ist seit 2014 für das Zukunftsinstitut tätig. Als Projektmanagerin, Researcherin und Autorin arbeitet sie an Studienprojekten und Auftragsarbeiten.