Andreas Steinle

Furchtlos - Inspirierend - Praxisnah

Andreas Steinle berät mit viel Herzblut und Leidenschaft Unternehmen in der Fragestellung, wie sie ihre Zukunftsfitness verbessern können. Ihm geht es um die praktische Umsetzung von Trends in Business-Innovationen. Das ist auch der Kern der 2014 von ihm gegründeten Zukunftsinstitut Workshop GmbH, der Schwestergesellschaft des Zukunftsinstituts.

In seinen Büchern, Studien und Vorträgen treibt ihn die Frage um, was Gesellschaft und Wirtschaft voranbringt. Was müsste erfunden werden, gibt es aber noch nicht? Der Diplom-Kommunikationswirt (Universität der Künste, Berlin) ist Mitglied im internationalen Curiosity Council des weltweit tätigen Forschungskonzerns Merck. Sein Karriereweg führte ihn von Berlin und Hamburg über New York nach Frankfurt.


Vorträge von Andreas Steinle

Diese Methode aus dem Werkzeugkoffer des Neugier-Managements hilft Teams und Unternehmen dabei, radikal neu zu denken, Bewährtes in Frage zu stellen und zu innovativen Lösungen zu kommen. Die derzeitige Situation zwingt nahezu alle Organisationen, sich neu zu erfinden.

Anhand von inspirierenden Best Practices wird aufgezeigt, in welcher Bandbreite Unternehmen ihre Geschäftsmodelle variieren, um durch die Krise zu kommen – vom kleinen Gastronomen bis zum produzierenden Mittelständler. Andreas Steinle gibt praktische Tipps, wie Teams bewährte Methoden des Neugier- und Innovationsmanagements in der jetzigen Situation anwenden können. Und er zeigt auf, wie uns Krisen Zuversicht lehren können.

Der Handel erfindet sich gerade neu – und Food spielt dabei die entscheidende Rolle. Es wächst eine junge Post-Kitchen-Generation heran, für die das Besondere nicht mehr ist, auswärts zu essen, sondern zu Hause. In den USA entstehen die ersten Appartmenthäuser mit Wohnungen ohne Küchen.

Für den Handel eröffnet sich die große Chance, über innovative Services, Shared Kitchens und die Leidenschaft zu Food eine Wertschöpfung jenseits von Preis-Kriegen zu erzielen. Der Trend zu unorthodoxen Hybrid-Konzepten, die wir aktuell im Modehandel sehen, kündigt sich auch für den LEH an.

Sie bauen sich langsam auf, dann immer schneller. Megatrends wirken viele Jahre im Hintergrund, bis sie ihre Kräfte explosionsartig entfalten: Dynamiken wie der Female Shift, der Männern neue Rollen zuweist, oder die Alterung der Gesellschaft, die in Wahrheit eine Verjüngung ist. Megatrends sind Lawinen in Zeitlupe. Die Kunst ist, zu erkennen, wann die Lawine losgetreten wird. Wann sich Megatrends gegenseitig verstärken. Wann sich Kultur und Wirtschaft neu formieren.

Momentan ist solch ein Moment, in dem die Gesellschaft einem Totalumbau gleicht. Die aktuellen Spannungen, das Knirschen im sozialen Gefüge, sind Ausdruck dieses Wandels. Alt und Neu existieren nebeneinander. Der Raubtier-Kapitalismus und die Prinzipien einer neuen Wir-Ökonomie. Aus diesen Gegensätzen entstehen innovative Symbiosen, die das Morgen prägen werden. Der Vortrag zeigt die Chancen für Gesellschaft und Wirtschaft auf, wenn wir alte Glaubenssätze ablegen und offen für das Neue sind.

Das iPhone weiß, wo wir sind. Uber weiß, wo wir hinfahren. Und Google weiß, was wir morgen einkaufen werden. Stört uns das? Die entscheidende Frage ist, wie Unternehmen und wir selber als Kunden mit dieser totalen Transparenz umgehen werden. Die umgreifende Vernetzung führt im schlimmsten Fall zur Totalüberwachung. Im besten Fall ist sie eine unerschöpfliche Quelle für Innovationen und mehr Lebensqualität.

Fakt ist: Das Internet der Dinge breitet sich exponentiell aus. Jedes Produkt wird in Zukunft mit kommunikativer Intelligenz ausgestattet sein. Nicht nur, dass Autos dann autonom fahren werden. Sie werden auch mit uns sprechen. So wie jede Zahnbürste, jeder Toaster und jede Verpackung. Die Zahnbürste wird uns daran erinnern, wann es wieder Zeit für die professionelle Zahnreinigung ist. Der Toaster wird uns mit Ernährungstipps versorgen. Aus Produkten werden vernetzte Services: Meta-Services. Der Vortrag schildert, welche innovativen Geschäftsmodelle und unternehmerischen Chancen sich mit der Digitalisierung in Zukunft herausbilden werden.

Was müsste passieren, damit Kunden Eintritt bezahlen, um in ein Geschäft zu gehen? Mit dieser Perspektive lohnt es sich, auf bestehende Konzepte zu blicken. Denn allein mit einem Omni-Channel-Ansatz ist es nicht getan. Der stationäre Handel wird nur dann überleben, wenn er mit einem Kino- oder Restaurantbesuch konkurrieren kann. Und so wie die Handschrift des Regisseurs oder Kochs den Unterschied macht, müssen Handelskonzepte mehr Charakter zeigen: lokaler, emotionaler und vor allem viel überraschender.

Der Handel der Zukunft ist wie Hollywood, eine Traumreise mit großen Gefühlen. Nur, dass es nicht beim Zuschauen bleiben darf. Der Kunde von morgen will ein Teil der Story sein. Er will nicht einfach nur etwas kaufen, das kann er auch online -, sondern eigene, intensive Erfahrungen machen: den Schrank selber hobeln, das Kleid mit Accessoires versehen, die Freunde zum Barbecue in die Küchenabteilung einladen. Real und virtuell. Der Vortrag liefert Inspiration, was den Handel von morgen ausmacht. Anschaulich mit vielen innovativen Best Practices, die Andreas Steinle auf seinen Trendexpeditionen unter die Lupe genommen hat.

Ein Viertel der Deutschen glaubt, dass sie ein bestimmtes Lebensmittel nicht vertragen. Die Rate der gefühlten Allergiker steigt von Jahr zu Jahr. Was in einem Lebensmittel nicht drin ist („free from“) , wird wichtiger als sein Inhalt. Verrückte Welt, aber real. Die Verunsicherung war nie größer. Das zeigt sich in den wichtigsten Food Trends. Sie zielen alle auf Vereinfachung.

Street Food ist derzeit die wohl mächtigste Strömung. Nach dem Prinzip, einfach, aber qualitativ hochwertig‚ fordert dieser Trend die Gelassenheit und den Genuss beim Essen wieder zurück. Er prägt die Gastronomie wie auch die Sortimente des Lebensmittelhandels. Wenn die Welt aus den Fugen gerät, suchen die Menschen nach klaren Leitlinien. So lieben die vielen Teilzeit-Veganer nicht so sehr die Soja-Boulette, sondern streben nach einem ausbalancierten Leben. Essen wird zur Weltanschauung. Wer das Klima retten will, ernährt sich entomophag und greift zum Insekten-Snack. Der Vortrag liefert Orientierung im Dschungel der Food-Trends.

In jeder Gesellschaft gibt es Innovatoren. Sie reagieren auf Veränderung mit neuen, intelligenten Lebensmustern. Dabei entstehen auch neue Bedürfnisse, die der Motor von Märkten sind. Basierend auf der aktuellen Lebensstil-Studie des Zukunftsinstituts, verfasst von Andreas Steinle, nimmt der Vortrag die gewandelten Konsummuster unter die Lupe. Zum Beispiel die Super-Daddies und Tiger-Women: Männer erobern die Welt der Familie für sich, während die Frauen in die Vorstandsetagen aufsteigen. Die Konsequenz: Eine neue Alltagsorganisation, die durch innovative Produkte und Dienstleistungen erst möglich gemacht wird. Ganz neue Bedürfnisse formulieren auch die Jüngeren, die CreativiTeens. Für diese Generation nach Facebook bestehen die großen Möglichkeiten im wahren Leben, wenn man es digital vernetzt. Sie bewegen sich vom Mitmach-Web ins Mitmach-Leben. Der Vortrag zeigt, mit welchen Strategien diese neuen Zielgruppen erreicht werden.

Wer heute mit seinen Angeboten Erfolg haben will, muss vernetzt denken. Produkte verknüpfen sich mit digitalen Services. Angebote werden mit ergänzenden Dienstleistungen verzahnt. Denn die Kunden wollen keine Insellösungen, sondern ganzheitliche Lösungen. Kurz: Cross-Innovations. Dafür müssen Unternehmen links und rechts von ihrer Branche gucken und die Entwicklungen aus Pioniermärkten für sich nutzen…

Der Vortrag schildert anhand konkreter Beispiele die Vorteile dieses Ansatzes. Er zeigt zudem, wie Unternehmen einen Nährboden schaffen, damit Cross-Innovations gedeihen können. Dafür braucht es eine neue Kultur des Miteinanders. Ohne AB-Teilungen, dafür mit crossfunktionalen Teams und der Öffnung nach außen. „Not-invented-here“ wird zum Prädikatsmerkmal.

Der Schlachtruf der Innovation hallt heute durch jede Unternehmenszentrale. Und allerorten werden Projekte ins Leben gerufen, die allzu oft ins Leere laufen. Ein Grund dafür ist, dass Innovation vor allem durch die Beherrschung von Prozessen betrachtet wird. Das greift zu kurz. Prozesse allein führen keine Veränderung herbei. Es braucht dazu die Menschen. Doch die müssen lernen wollen, müssen neugierig sein. Neugier, das zeigt die aktuelle Forschung, ist der zentrale Schlüssel für Innovation. Je neugieriger die Mitarbeiter sind, desto erfolgreicher wirtschaftet das Unternehmen. Eine der drängenden Fragen künftiger Manager wird daher sein: Wie kann man feststellen, was einen neugierigen Mitarbeiter auszeichnet und wie kann man ihn in seiner Neugier unterstützen? Wie lässt sich professionelles Neugier-Management betreiben? Der Vortrag liefert hierfür konkrete Antworten. Er stützt sich auf die aktuell von Andreas Steinle verfasste Studie „Neugier-Management“.

 


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