Jule Bosch

Jule Bosch begleitet seit mehr als 10 Jahren Innovations- und Strategieprozesse in Unternehmen. Auf der Grundlage von Design Thinking, das sie am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam studierte, sowie Design Sprints, Dragon Dreaming, Liberating Structures und vielen weiteren Methoden rückt sie dabei vor allem die beteiligten Menschen ins Rampenlicht – Kund*innen, Stakeholder*innen, Mitarbeiter*innen und setzt sie in den Kontext systemischer Zusammenhänge. Wie können wir Zukunft wirklich machen und sie nicht nur vorhersagen? Wie muss ein Geschäftsmodell funktionieren, um im Kontext von Planet und Gesellschaft möglichst viele positive Effekte auf einmal zu erzielen? Genau diese Fragen führten sie dazu, gemeinsam mit ihrem Partner HOLYCRAB! und die INWERT GmbH zu gründen und zu beweisen: es lohnt sich, selbst die Ärmel hochzukrempeln und Ideen umzusetzen, die erstmal vor allem nach Zukunfts-Utopie klingen.

Für ihre unternehmerischen Projekte erhielt Jule Bosch diverse Auszeichnungen, unter anderem von der Bundesregierung (Land der Ideen) sowie vom Bundeswirtschaftsministerium (Kultur- und Kreativpiloten). Außerdem engagiert sie sich im Rahmen der Initiative Entrepreneurs4Future für zukunftsfähiges Unternehmer*innentum. Ihre possibilistische Perspektive auf Wirtschaft und Gesellschaft vermittelt Jule Bosch in Beratungs-Projekten, Workshops und Vorträgen. Für letzteres greift Jule Bosch auf ihre breite methodische Kompetenz zurück, um die Zuhörenden zu den eigentlichen Protagonist*innen der Veränderung zu machen und erschafft damit inspirierende, interaktive Vortragserlebnisse.

Als Autorin des Buches “ÖKOnomie – So retten führende Unternehmensaktivist*innen unseren Zukunft” geht sie außerdem forschend der Frage auf den Grund, welche Strategien und Geschäftsmodelle es ermöglichen, dass Unternehmen zum Teil der Lösung planetarer Herausforderungen werden können, wie sie wirklich “was unternehmen!”


Vorträge von Jule Bosch

Jule Bosch hält nichts von Frontbeschallung. Wer etwas bewegen will, muss andere bewegen – intellektuell, emotional physisch. Ihre Keynotes schlagen daher den Bogen von der (Real-)Utopie immer zurück ins Hier und Jetzt. Durch gezielte Interaktionen wird der Inhalt zum Teil der Lebenswelt der Zuhörenden, sie selbst zu den eigentlichen Protagonist*innen von Veränderung. Alle Themen können auch im Rahmen von digital-virtuellen Formaten interaktiv vermittelt werden.

Innovation ist keine Abteilung und Innovations-Management vor allem ein Widerspruch in sich. Und dennoch ist es möglich ganz bewusst und systematisch wirklich Neues in die Welt zu bringen, Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen und wegweisende Strategien im Angesicht von Ungewissheit zu formulieren. Die Grundlage dafür: Menschen, ihre Bedürfnisse und das grundlegende Bewusstsein darüber, dass die Welt eine Einladung ist, sie nach eigenen Vorstellungen (um-) zu gestalten.
Mögliche Schwerpunkte:

  • Innovation als Haltung – wie wir systematisch kreativ sein können
  • Alles ist gestaltbar – Innovation in Zeiten von Digitalisierung, Automatisierung und künstlicher Intelligenz

Eigentlich müsste es Zukünfte heißen. Denn die Varianten, die die Zukunft annehmen kann wird, sind vom heutigen Standpunkt aus gesehen derart vielseitig, dass eine Vorhersage so gut wie unmöglich ist. Was wir aber durchaus sagen können: Zukunft entsteht an den vielseitigen Rändern des Mainstreams. Die „schwachen Signale“ von Veränderung, die Mikrotrends lassen schon heute erahnen, was morgen möglich gewesen sein wird. Unsere Aufgabe lautet entsprechend: Trends frühzeitig erkennen und Zukunft selber machen. Denn, vieles ist wahrscheinlich und fast alles möglich, doch wenn wir selbst es nicht sind, die die wünschbaren Zukünfte erschaffen, wird es auch niemand anderes tun.
Mögliche Schwerpunkte:

  • Wie wird die Zukunft? – Megatrends, Makrotrends, Mikrotrends und was sie bedeuten
  • Zukunft machen – Wie aus Trends wünschbare Zukünfte entstehen

Wir leben in einem System, das nach und nach seine eigenen Grundlagen zerstört: die Natur und funktionierende Gesellschaften. Selbst überzeugte Kapitalist*innen kommen zu dem Schluss, dass das wohl keinerlei Sinn ergibt. Doch der Aufruf zum Verzicht führt – aktuell zumindest – nirgendwo hin. Wie schaffen wir es also, statt die Menschen ändern zu wollen, die Auswirkungen ihres Handelns ins Positive zu wandeln? Wie erschaffen wir eine Öko-Nomie, in der Mensch, Wirtschaft und Planet sich in einer echten Synergie gegenseitig befördern?

  • Mögliche Schwerpunkte: Mehr ist mehr – Warum Nachhaltigkeit schon immer hedonistisch ist
  • Zahlen für Werte – Wie skaliert man Impact?
  • Regenerative Business (Models) – Mehr Wirtschaft, mehr Planet
  • Grün ist das neue Schwarz und Nachhaltigkeit die neue Digitalisierung

Wir befinden uns auf dem Weg von der Industrie- in die Wissensgesellschaft. Automatisierung, Digitalisierung, künstliche Intelligenz – die Gespenster der Revolution verbreiten Angst und Schrecken. Was dabei vergessen wird: neue Technik macht Prozesse zwar effizienter und kostengünstiger, der wahre Gewinn liegt aber in der Effektivität. Es wird Energie frei, die wir in kreative, soziale und ökologische Problemlösungen stecken. Der wahre Wandel, der durch technischen Fortschritt ausgelöst wird, liegt also beim Menschen – in der Art und Weise, wie wir Zusammenarbeit gestalten und darin, wie eine Weltgesellschaft sich globalen Herausforderungen widmet.
Mögliche Schwerpunkte:

  • Employee Experience – Zusammenarbeit bewusst gestalten
  • New Work kommt von Work, oder: die Wiederentdeckung der menschlichen Schaffenskraft

Der erste Hyperloop wurde im 19. Jahrhundert gebaut. Auch das Elektroauto stammt aus einer ähnlichen Zeit. Die ersten „FinTechs“ wurden in den 1970er Jahren gegründet. Vieles, was wir heute als revolutionär begreifen, ist nicht neu. Doch damit es umgesetzt werden konnte, fehlte es meist lange an der wichtigsten Zutat: den mutigen Macher*innen, die „etwas unternehmen“ wollen. Wie denken und handeln erfolgreiche Entrepreneur*innen? Wie schaffen sie es, Visionen in Realität zu verwandeln?
Mögliche Schwerpunkte:

  • Unternehmen, statt Unterlassen – Weltrettung als Geschäftsmodell
  • Entrepreneurial Thinking – wie denken erfolgreiche Unternehmer*innen?

Je nach Kontext der Veranstaltung ist es möglich, Jule Bosch für den weiteren Reflexions- und Transferprozess im Anschluss an einen Vortrag hinzuzuziehen. Hier bieten sich verschiedene Workshop-Konzepte an, die anhand der Zielsetzung, der Teilnehmer*innenzahl, der Zeitbegrenzung und dem räumlichen Setting passgenau konzipiert werden.

 


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Sie wollen mehr über die Vortragsthemen von Jule Bosch erfahren, möchten Ihre eigenen Ideen oder über andere Themenfelder diskutieren? Wir sind für Sie da!

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Das Zukunftsinstitut Experience Team vermittelt Ihnen gerne die Menschen, die Ihrer Organisation Zukunft näher bringen und Ihre Veranstaltung bereichern. Kontaktieren Sie uns telefonisch unter +49 (0)69 153240-505 oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir freuen uns, Sie bei einem kostenlosen Informationsgespräch kennenzulernen.

(Für eine schnellere Abwicklung bitten wir Sie, Ihrer Anfrage zusätzliche Informationen – gewünschter Speaker, Datum der Keynote samt Uhrzeit, Sprache, Budgetrahmen, digital oder vor Ort etc. – hinzuzfügen.)