Lukas Bosch

Der Innovationsexperte und Design Thinker versteht sich darauf kulturelle Transformationsprozesse zu begleiten und Wandel in geordnete Bahnen zu lenken. Lukas Bosch studierte Empirische Kulturwissenschaft und Rhetorik an der Universität Tübingen und absolvierte im Anschluss ein Studium in Design Thinking am renommierten Hasso-Plattner-Institut in Potsdam. Das dabei erlangte Wissen bringt er mit seiner Erfahrung aus mehreren Jahren in der strategischen Management- und Technologieberatung zusammen.

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Auf Basis unterschiedlicher Methoden wie Design Thinking, Google Design Sprint und Business Model Generation, beherrscht Lukas Bosch es, Organisationen und Unternehmen bei der Entwicklung von Produkten, Services, Prozessen, Geschäftsmodellen und Strategien zu unterstützen. Seine Herangehensweise schließt stets an einen holistischen und menschenzentrierten Designansatz an, sodass das Individuum aber auch gesellschaftliche und planetare Fragestellungen bei all seinen Projekten mindestens im Blickfeld bleiben, wenn nicht gar zum Ausgangspunkt werden.

Seinen gesellschaftlichen Anspruch und sein unternehmerisches Können beweist Lukas Bosch als Gründer des Start-Ups HOLYCRAB! und Autor des Buches “ÖKOnomie – So retten führende Unternehmens-Aktivist*innen unsere Zukunft”, erschienen im Campus Verlag. Für sein unternehmerisches Engagement wurde Lukas Bosch mehrfach ausgezeichnet, so unter anderem vom Bundeswirtschaftsministerium als Kultur- und Kreativpilot und von der Bundesregierung im Rahmen der Innovationsinitiative “Deutschland. Land der Ideen”. Zusätzlich ist er selbst als Lehrbeauftragter tätig und seit 2020 Fellow beim Think Tank 30 des Club of Rome Deutschland.


Vorträge von Lukas Bosch

Etwas bewegen heißt auch andere bewegen, auf intellektueller Ebene, emotional und physisch. Weg von der Frontbeschallung, hin zu neuen Formaten und Interaktionen, die die Zuhörenden einbeziehen, ihren Lebenswelten Raum geben und sie selbst zu den Protagonist*innen von Veränderung werden. Alle Themen können auch im Rahmen von digital-virtuellen Formaten interaktiv vermittelt werden.

Innovation ist keine Abteilung und Innovations-Management vor allem ein Widerspruch in sich. Und dennoch ist es möglich ganz bewusst und systematisch wirklich Neues in die Welt zu bringen, Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen und wegweisende Strategien im Angesicht von Ungewissheit zu formulieren. Die Grundlage dafür: Menschen, ihre Bedürfnisse und das grundlegende Bewusstsein darüber, dass die Welt eine Einladung ist, sie nach eigenen Vorstellungen (um-) zu gestalten.

Mögliche Schwerpunkte:

  • Innovation als Haltung – wie wir systematisch kreativ sein können
  • Alles ist gestaltbar – Innovation in Zeiten von Digitalisierung, Automatisierung und künstlicher Intelligenz

Nachhaltigkeit heißt Verzicht. Nachhaltigkeit kostet Geld. Nachhaltigkeit ist schlecht fürs Business. Unser Denken über Nachhaltigkeit wird von Vorannahmen dominiert, die sich auf den zweiten Blick meist als zwar irgendwie nachvollziehbar, aber im Grunde genommen schlicht unlogisch herausstellen – und damit großen Schaden anrichten: an der Umwelt einerseits, aber weniger naheliegend auf jeden Fall auch in ökonomischer Hinsicht. Die Grundannahme: ich als einzelne Person oder wir als einzelnes Unternehmen, können eh nichts Grundlegendes bewirken. Doch der inzwischen von vielen Manager*innen als maßgebliche Bedrohung für ihr Geschäft eingeschätzte Klimawandel dreht das Blatt ebenso, wie die sich im Zuge des Megatrends Neo-Ökologie wandelnden Kundenbedürfnisse. Der Vortrag führt durch unsere festgefahrenen Denkfallen und zeigt neue Möglichkeiten im Sinne einer businessrelevanten, hedonistischen Nachhaltigkeit.

Mögliche Schwerpunkte:

  • Mehr ist mehr – warum Nachhaltigkeit schon immer hedonistisch ist
  • Zahlen für Werte – wie skaliert man Impact?
  • Regenerative Business (Models) – mehr Wirtschaft, mehr Planet
  • Grün ist das neue Schwarz und Nachhaltigkeit die neue Digitalisierung

New Work ist in aller Munde. Ebenso in aller Munde ist die sogenannte User Experience. Während Konzerne weltweit mit der Hoffnung auf den Durchbruch in Sachen Innovationskraft versuchen, das Silicon-Valley als Disney-Land aus Tischkickern, knallbunter Innenarchitektur und Post-Its nachzubauen, versäumen viele grundlegend über die eigentliche Frage nachzudenken: Wie kann Unternehmenskultur nachhaltig gestaltet werden? Während Organisationen weltweit große Anstrengungen unternehmen, um sich wandelnden Kundenbedürfnissen in der digitalen Transformation zu stellen, übersehen viele: ihre Mitarbeiter sind für den Unternehmenserfolg wichtige, wenn nicht die wichtigsten User – und in den anstehenden Jahren definitiv immer umkämpfter werdende „Ressource“. Warum also verfolgen wir nicht die gleichen Anstrengungen, verwenden die gleichen erfolgreichen methodischen Ansätze, um „New Work“ im Unternehmen einen ernsthaften Schritt voranzubringen? Die Zukunft gehört den Unternehmen, die über leistungsorientierte Vergütung, Dienstwagen, Eckbüro und gestreamlined Karriere-Fasttracks hinausblicken. Die Zukunft der Arbeit entscheidet sich mit der Gestaltung einer authentischen „Employee Experience“.

Mögliche Schwerpunkte:

  • Employee Experience – Zusammenarbeit bewusst gestalten
  • New Work kommt von Work, oder: die Wiederentdeckung der menschlichen Schaffenskraft

Der erste Hyperloop wurde im 19. Jahrhundert gebaut. Auch das Elektroauto stammt aus einer ähnlichen Zeit. Die ersten “FinTechs” wurden in den 1970er Jahren gegründet. Vieles, was wir heute als revolutionär begreifen, ist nicht neu. Doch damit es umgesetzt werden konnte, fehlte es meist lange an der wichtigsten Zutat: den mutigen Macher*innen, die “etwas unternehmen” wollen. Wie denken und handeln erfolgreiche Entrepreneur*innen? Wie schaffen sie es, Visionen in Realität zu verwandeln?
Mögliche Schwerpunkte:

  • Unternehmen, statt Unterlassen – Weltrettung als Geschäftsmodell
  • Entrepreneurial Thinking – wie denken erfolgreiche Unternehmer*innen?

Im Anschluss an einen Vortrag von Lukas Bosch gibt es auch die Möglichkeit mit ihm für den weiteren Reflexions- und Transferprozess zusammenzuarbeiten. Hier sind unterschiedliche Workshop-Konzepte denkbar, die passgenau konzipiert werden, abhängig von der Zielsetzung, der Teilnehmer*innenzahl, der Zeitbegrenzung und dem räumlichen Setting.

 


Deka
Dudacy
Thieme

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