Victoria Siegismund

Victoria Siegismund ist Projektleiterin für Technologien der Zukunft und Nachhaltigkeit bei der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e. V. Als studierte Publizistin und Politikwissenschaftlerin erforscht sie die komplexen Wechselwirkungen von Megatrends. Dabei geht sie der Frage nach, welche langfristigen Auswirkungen Digitalisierung, Globalisierung und die Transformation von Geschlechterrollen auf moderne Netzwerkgesellschaften sowie die politischen und ökonomischen Systeme der Zukunft haben werden. Ihr besonderer Fokus liegt auf den Schlüsseltechnologien von morgen: Die Potenziale von Big Data sind ebenso Gegenstand ihrer Vorträge wie die wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz.

Ihre Forschungsaufenthalte führten die gebürtige Rheinländerin unter anderem nach Shanghai, Brüssel und Amsterdam sowie zu den Vereinten Nationen nach New York, wo sie Maßnahmen zur Stärkung der internationalen Frauenrechte wissenschaftlich begleitete. Optimismus versteht die kreative Kosmopolitin dabei als Leitgedanke und Zukunftsstrategie.


Vorträge von Victoria Siegismund

Über den zukunftsmutigen Umgang mit der Schlüsseltechnologie von morgen

Künstliche Intelligenz (KI) ist ohne Zweifel die Zukunftstechnologie des 21. Jahrhunderts. Doch obwohl selbstlernende Algorithmen schon längst integraler Bestandteil unseres Alltages sind – sei es bei der Bildersuche im Netz oder dem freundlichen Chatbot im virtuellen Kundendienst –, herrscht allgemeine Verunsicherung vor: Wird die künstliche Intelligenz bald die menschliche verdrängen? Werden Roboter irgendwann die Weltherrschaft an sich reißen?

Diesen dystopischen Sorgen und Ängsten soll der Vortrag mithilfe praxisorientierter Einblicke und reflektierter Argumente begegnen und dabei das Thema KI aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten:

  • Was kann Künstliche Intelligenz heutzutage leisten – und was nicht?
  • In welche Richtung weisen die neuesten Vorhaben der KI-Forschung?
  • Wie verändert KI den Aufbau und die Arbeitsweise von Unternehmen?
  • Welche ethischen und rechtlichen Implikationen bringt die rasant voranschreitende Durchdringung nahezu aller Wirtschafts- und Lebensbereiche durch KI-basierte Technologien mit sich?

Auf diese Weise bietet der Vortrag einen interdisziplinären Zugang zur digitalen Revolution der Zukunft.

„Only bad news are good news“: Dieser altbekannte Slogan sorgt nicht nur dafür, dass über negative Einzelereignisse häufiger berichtet wird – sie prägen sich uns auch leichter ein. Krisenrhetorik war nicht umsonst schon zu Zeiten Platons in Mode. Blickt man jedoch auf die reale Datenlage, gibt es mehr Grund zur Hoffnung als je zuvor: Der Menschheit als Ganzes ging es noch nie so gut wie heute.

Doch langfristige – häufig hoffnungsvolle – Entwicklungstendenzen bleiben in der kollektiven Wahrnehmung oftmals auf der Strecke. Das sorgt nicht nur für ein zu negatives, von der Realität weit entferntes Weltbild, sondern lässt uns auch gestresster, hilfloser und letztlich passiver zurück: Megatrends wie Globalisierung, Digitalisierung und Urbanisierung scheinen uns regelrecht zu überrollen und wir vergessen, dass wir diese aktiv und vor allem positiv mitgestalten können. Wie können wir also in Zeiten von Klimawandel, Globalisierungsangst, Fake News und Smartphone-Sucht einen kühlen Kopf bewahren?

Diesen essenziellen Frage geht der Vortrag mithilfe konstruktiver Zukunftsszenarien sowie konkreten Handlungsanweisungen nach.

Wie können wir den digitalen Wandel nachhaltig gestalten? Wie lässt sich insbesondere der wachsende digitale Energieverbrauch mit der Umsetzung globaler Energie- und Klimaziele in Einklang bringen? Die Auseinandersetzung mit den langfristigen Konsequenzen der Digitalisierung für Mensch und Umwelt erfordert eine holistisch-systemische Herangehensweise, die in diesem Vortrag verfolgt werden soll. Denn Digitalisierung umfasst weit mehr als nur technische Innovationen: Die von ihr verursachte Transformation hat tiefgreifende Implikationen für unser gesellschaftliches Zusammenleben, die Arbeitswelt und unser Ökosystem. Vor diesem Hintergrund soll das Postulat der digitalen Nachhaltigkeit aus sozialer, ökonomischer und ökologischer Perspektive beleuchtet werden.

Als roter Faden dienen dafür die 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen, deren Umsetzung bis 2030 abgeschlossen sein soll. Anhand ausgewählter Best Practices und unter Verweis auf zukunftsträchtige digitale Instrumente wird dabei aufgezeigt, wie wir künftig den positiven Einfluss digitaler Systeme auf unsere natürliche und soziale Umwelt maximieren und die negativen Einwirkungen minimieren können.

 


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