Die neue Wir-Kultur

Ein gewaltiger Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft steht bevor. Die Treiber sind: Wir. Diese Macht des “Wirs” ist nicht mehr zu übersehen, überall tun sich neue Formen von Gemeinschaften, Kollaborationen und Kooperationen auf. Doch wie sehen diese neuen “Wirs” genau aus? Welche Chancen bieten sie, wer profitiert von ihnen - und wie wird der Wir-Trend unsere zukünftige Arbeits- und Lebenswelt verändern?

Die Studie bietet einen fundierten Überblick über das entstehende Zeitalter der Kollaboration, und eröffnet konkrete Ansätze, wie und wo sich Ihr Unternehmen in diesem Kontext zukunftsfähig platzieren kann.

Die neue Wir-Kultur | Kirsten Brühl, Silvan Pollozek | Januar 2015 | 120 Seiten | ISBN: 978-3-938284-94-20 | 190.00 € zzgl. 7 % MwSt.

Themenschwerpunkte

Durch die technologische Vernetzung hat das “Wir” einen großen Schub bekommen, der sämtliche Wir-Konstellationen unaufhaltsam vorantreibt. Mehr Kollaboration ist an vielen Stellen in Wirtschaft und Gesellschaft der Versuch, sich in einer komplexen Welt neu zu organisieren. Mit mehr Innovation, mehr Effizienz, mehr Sinn. Auf allen Ebenen wackeln die bewährten Kommando-Strukturen im Angesicht neuer Arbeits- und Communitykonzepte, die den Forderungen einer komplexer werdenden Welt besser gerecht werden können.

Welche Konsequenzen hat diese Entwicklung für eine zukunftsweisende Aufstellung von Organisationen? Wie kann Ihr Unternehmen optimal von dem Wandel zur Wir-Gesellschaft profitieren? Es ist an der Zeit zu überprüfen, welche Wir-Formen tatsächlich existieren und bereits Teil unseres Lebens geworden sind: Zeit für eine Inventur des neuen Wir, welche unsere Zukunft prägen wird.

Autorin Kirsten Brühl im Interview: 

Aus dem Inhalt:

Die Landkarte des Wir: Ein Realitätscheck für Pragmatiker. Teilen, „sharen“ und tauschen, Kollaboration und Gemeinschaft stehen hoch im Kurs. Doch wo genau kristallisieren sich welche neuen Wir-Formen? Wer profitiert davon, und was sind die Motive? Die große Landkarte des Wir gibt einen plastischen Ein- und Überblick.

Aus Wir wird Peer-to-Peer: Gemeinschaft als Treiber für Führungskräfte. Die neue Netzwerk-Ökonomie ist geprägt von einer Neubewertung der Gemeinschaft: Die Mitarbeiter von morgen werden community-orientierter arbeiten - und neuen Karriereprinzipien folgen.

Die Evolution des Wir: Soziale Innovationen prägen das Bild der Zukunft. Was macht die heutigen Gemeinschaftskonstrukten und Kooperationsformen so innovativ – und so zukunftsweisend für Wirtschaft und Gesellschaft?

Der Homo Socialis: Ein Blick in die Wir-Forschung. Kooperation ist ein zutiefst menschlicher Zug: Warum Menschen unter geeigneten Bedingungen ihr Wir-Potenzial als soziale Wesen entfalten können – auch im Business.

Der Wir-Imperativ: To-dos für die Zukunft, für Macher und Umsetzer. Mehr „Wir“ wird zur Grundlage eines neuen Innovations- und Arbeitsansatzes. Wie lässt sich aus Zufällen oder Einzelaktionen ein Wir-getriebenes Unternehmen machen?

Einblicke in die Studie

Über die Autorin

Kirsten Brühl begleitet als Business-Coach und Beraterin Menschen und Organisationen bei Veränderungsprozessen. Ihre Schwerpunktthemen beim Zukunftsinstitut sind die Zukunft der Arbeit und New Leadership. Der Forschungsfokus der Volkswirtin: Die Netzökonomie und deren Auswirkungen auf Unternehmen.


Dieser Artikel ist in folgenden Dossiers erschienen:

Megatrend Konnektivität

Megatrend Konnektivität

Konnektivität ist der wirkungsmächtigste Megatrend unserer Zeit. Das Prinzip der Vernetzung dominiert den gesellschaftlichen Wandel und eröffnet ein neues Kapitel in der Evolution der Gesellschaft. Digitale Kommunikationstechnologien verändern unser Leben grundlegend, reprogrammieren soziokulturelle Codes und lassen neue Lebensstile und Verhaltensmuster entstehen. Um diesen fundamentalen Umbruch erfolgreich zu begleiten, brauchen Unternehmen und Individuen neue Netzwerkkompetenzen und ein ganzheitlich-systemisches Verständnis des digitalen Wandels.

Megatrend Individualisierung

Megatrend Individualisierung

Individualisierung ist das zentrale Kulturprinzip der westlichen Welt und entfaltet seine Wirkungsmacht zunehmend global. Der komplexe Megatrend hat in vielen Wohlstandsnationen seinen vorläufigen Peak erreicht und ist Basis unserer Gesellschaftsstrukturen geworden. Der Megatrend codiert die Gesellschaft um: Er berührt Wertesysteme, Konsummuster und Alltagskultur gleichermaßen. Im Kern bedeutet Individualisierung die Freiheit der Wahl. Ihre Auswirkungen sind jedoch komplex und bringen sowohl scheinbare Gegentrends wie eine Wir-Kultur als auch neue Zwänge hervor. Individualisierung ist eng mit den Megatrends Urbanisierung, Gender Shift und Konnektivität verwoben.

Folgende Menschen haben mit dem Thema dieses Artikels zu tun:

Kirsten Brühl

Praxisnah und inspirierend zeigt die Beraterin, wie der Wandel der Arbeitswelt das Business verändert, wie Trend zu mehr Kollaboration neue Formen von Leadership schafft – und welche Rolle Frauen für die Zukunft spielen.