Dossier: Achtsamkeit

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n einer überfüllten, überreizten, überkomplexen Welt müssen wir lernen, uns auf neue Weise auf uns selbst zu besinnen. Unsicherheit, Disruptionswahn und Big-Data-Hype treiben daher einen starken Gegentrend voran: Achtsamkeit. Dieser Mindshift wird auch für Unternehmen zum Maßstab der Zukunftshandelns.

IM DOSSIER ENTHALTENE ARTIKEL

„Selbstwirksamkeit spüren wollen“

Klimawandel, Ungerechtigkeit, Armut – die großen Probleme unserer Zeit lassen sich lösen, meint Norbert Kunz, Gründer der Social Impact GmbH und einer der profiliertesten Sozialunternehmer Deutschlands.

Wirtschaften und Werte schaffen

Impact, Neue Märkte, Innovation und Entrepreneurship: Wie Unternehmen Social Business Initiativen nutzen, um Verantwortung zu leben und nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu schaffen.

Social Changer geben den Anstoß

Engagement wiegt mehr als Profit: Soziale Unternehmer streben nach einer sinnvollen Beschäftigung, mit der ein Mehrwert für die Gesellschaft geschaffen wird.

Integration durch Yoga

Gesellschaftliche Veränderung statt steigender Gewinne: Warum so viele Menschen sich nach mehr Sinnhaftigkeit in der Arbeitswelt sehnen.

Arbeit und Sinnerleben in Social Startups

Ein neues Nachdenken über Arbeiten und Wirtschaften verbreitet sich. Dies motiviert besonders junge Hochqualifizierte, ihr eigenes Unternehmen zu gründen, um ihre Werte zu vertreten.

Work hard, play hard, do Yoga

Warum wir uns für eine bessere Gesellschaft nicht auf Sozialunternehmer verlassen sollten. Ein kritischer Blick auf die Sprache, Ideale und Umgangsformen von Berliner Startups.

Vom Optimierungswahn zum Mind Balancing

Die Bemühungen groß durch Selbstoptimierungspraktiken zu mehr innerer Kraft und aktiver Lebensenergie zu kommen waren nie größer als heute. Wahre Ausgeglichenheit jedoch kann auf Basis eines solchen Leistungsgedankens nicht erreicht werden – ein Auszug aus der neuen Studie "Health Trends".

Gärtnern statt Computerspielen

Wie verbringen die Deutschen ihre Freizeit? Die Antworten zeigen ein unerwartetes Bild – und verraten auch einiges über die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit.

Immer dabei: das Smartphone

Vergleicht man die Häufigkeit der tatsächlichen Smartphone-Nutzung mit der Selbsteinschätzung zeigt sich: Junge Nutzer verbringen doppelt so viel Zeit mit dem Gerät wie gedacht.

Resonanz: Der Schlüssel zur Welt

Achtsamkeit als Allheilmittel? Entschleunigung als Rezept gegen Zeitknappheit, Stress und Hektik? Der Soziologe Hartmut Rosa findet, es geht um mehr: um Resonanz.

Achtsamkeit: Die Kraft der Gegenwart

In hochvernetzten Zeiten wird es wichtiger, den Blick auf das Hier und Jetzt zu richten und den eigenen Akku aufzuladen. Das gilt auch – und insbesondere – in der Businesswelt.

Slow Business

In immer mehr Wirtschaftsbereichen wird Wachstum nicht mehr durch Schnelligkeit, sondern durch eine neue Achtsamkeit erreicht: Fünf Branchen im Überblick.

Mindful Marketing

Achtsamkeit und Empathie als Türöffner für mehr Aufmerksamkeit: Warum sich ein Innehalten auszahlt – gerade in einem wettbewerbsintensiven Umfeld.

Der Achtsamkeits-Schwindel

"Management-Mindfulness" bewirkt allzu oft nur Kontraproduktives. Wirklich achtsam sind Unternehmen dann, wenn sie sich auf eine Reise des radikalen Wandels begeben.

Mit Achtsamkeit agil

Agiles Projektmanagement hat Konjunktur – und scheitert doch allzu oft an den komplexen Bedingungen der neuen Arbeitswelt. Eine Studie des CreaLabs Luzern erklärt, warum.

Microadventures: Achtsame Mini-Breaks

Je gleichförmiger unser (Arbeits-)Alltag abläuft, umso schwieriger wird es, wirklich kreativ und innovativ zu sein. Kleine Auszeiten helfen, den Sinn für das Hier und Jetzt zu schärfen.

Slow City: Urbane Lebensqualität durch Entschleunigung

Die Verbindung von lokaler Tradition und kulturellem Erbe mit modernem Zeitgeist und Innovation wird immer häufiger zum Erfolgsrezept einer nachhaltigen Stadtentwicklung.

Worktool: Gedankenwanderung

Innovation braucht Zeit. Wie wichtig es ist, Prozesse punktuell zu entschleunigen, erleben wir von der Zukunftsinstitut Workshop GmbH in unseren Projekten immer wieder.

Slow Thinking: Die Kunst, vernetzt zu denken

In einer vernetzten Wirtschaft und Gesellschaft gewinnt ein intuitives, emotionales Denken an Bedeutung, das Sprünge und Widersprüche zulässt, um entscheidungsfähig zu bleiben.

Der Sinn des Unternehmens

Dominic Veken beschreibt, warum ein höherer Sinn, der über reine Profitmaximierung hinausgeht, entscheidend ist für den Erfolg eines Unternehmens – und für loyale Mitarbeiter sorgt.

Digitale Achtsamkeit: Eine neue Beziehungsqualität

Bits und Bytes verändern die Gesellschaft und Wirtschaft – und führen auf digitale Irrwege. Warum wie eine neue digitale Achtsamkeit und einen kreativen Umgang mit Digitalität brauchen.

Kybern-Ethik: Das Management von morgen

Die Netzwerkgesellschaft verlangt ein ganzheitliches, kybernethisches Mindset: Es gilt, das eigene Handeln zu reflektieren und Verantwortung für seine Folgen zu übernehmen.

Neue Arbeit: Handwerk wird sexy

Die Debatte um "richtiges" Wirtschaften verschiebt die Attraktivität von Berufen. Werden künftig Schreiner und Schmiede die Investment-Banker aus dem Feld schlagen?

Slow Media: Warum weniger mehr ist

Mindstyle-Magazine stehen für eine neue Kultur der Langsamkeit. Am Beispiel von "Emotion Slow" zeigt sich, wie dieser Wandel die Medienszene erfasst – und die Printbranche stärkt.

Slow Management: Achtsam macht erfolgreich

Beim Slow Management steht der Mensch im Mittelpunkt. Der Fokus liegt auf Qualität, Experimentierfreude und menschlichem Respekt. Das Ergebnis: eine gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit.

Feedback-Kultur: Ohne Fehler kein Fortschritt

Kreative Unternehmen machen mehr Umsatz, sind innovativer und fitter für die Zukunft. Die Voraussetzung ist eine Feedback- und Fehlerkultur – die 5 zentrale Punkte umfasst.

Das Zeitalter der Langsamkeit

Die Vernetzung beschleunigt unsere Gesellschaft, doch immer mehr Menschen wird das "always on" zu viel. Die Folge: Langsamkeit wird zu einem gesellschaftsweiten Trend.

Driven by Purpose: Eine neue Ära

Die Menschheit steht an der Schwelle zu einer zweiten Renaissance: Visionäre Unternehmen zeigen, welche Potenziale das Streben nach Höherem entfalten kann.

Slow TV: Mehr Zeit zum Sehen

Ein Fernsehformat aus Norwegen soll unseren Alltag mit einem einfachen Trick entschleunigen – indem es unser Bewusstsein für Zeit und Detail wiederbelebt.

Technik braucht den Human Touch

Um den Erfolg technischer Neuheiten sicherstellen zu können, müssen Unternehmen in Zukunft vor allem eines tun: den Menschen in den Mittelpunkt stellen – kompromisslos.

Moral im Netz: Wir brauchen eine Digitalethik

Verantwortungsbewusstes Handeln endet nicht in der realen Welt. Aber wer trägt im virtuellen Raum Verantwortung – und welche Regeln müssen online gelten?

Slow Design

Seit Längerem ist unsere Gesellschaft von einem spürbaren Wertewandel geprägt. So sehr die Individualisierung eine Vielfalt an Lebens- und Konsumstilen erzeugt, so sehr sorgt sie auch für eine Pluralisierung der Werte und ein verändertes Qualitätsverständnis in Sachen Design.

Slow Architecture

Die Zukunft des Bauens wird immer öfter von einer Architektur geprägt, die Schritt für Schritt entsteht und organisch wächst. Slow Architecture realisiert erfolgreiche Gegenentwürfe zu konventionellen Gebäuden und setzt auf starke Nachhaltigkeitsmerkmale.

Slow Media

In der Medienwelt ist Schnelllebigkeit wie kaum irgendwo sonst zum Alltag geworden. Der Kampf um die Aufmerksamkeit macht weder vor Bildern noch vor Text und Ton halt. Und er ist vermeintlich nicht anders als durch rasantes Tempo zu gewinnen. Tatsächlich aber ist die Entwicklung in der Branche nicht nur von Beschleunigung geprägt. Immer öfter werden durch Slow Media erfolgreiche Innovationsimpulse gesetzt.

Slow Creativity

Unter dem Druck von Globalisierung und Digitalisierung ordnet sich auch das Kreativgeschäft neu. Wie lässt sich größer planen – schneller kreativ sein – der nächste Hype produzieren? Auch das Nachwuchsproblem wird zur Aufgabe. Zeit, sich mehr Zeit zu nehmen? Für die Rückkehr zur Intuition?

Slow Food

Gerade im Bereich von Lebens- und Genussmitteln entsteht ein neues Verständnis für industrielle Fertigung. Im Keim lässt sich bereits von einem ganz neuen Trend sprechen: der De-­Industrialisierung. Damit einher geht die Aufwertung der Nahsinne: Riechen, Schmecken und Fühlen werden zu Orientierungsgrößen in Sachen Food.

Slow Travel

Die Tourismusbranche hat ihre Strukturen in der Vergangenheit auf Schnelligkeit und Effizienz hin entwickelt – und stößt damit an ihre Grenzen. Jenseits von Pauschalurlaub, Massentourismus und Jetset-Mythos etabliert sich daher jetzt Slow Travel als erfolgreiche neue Form von Erlebnisreisen.

Digitale Revision

Große Hoffnungen gingen mit der Verbreitung des Internets einher. Was ist seitdem passiert? Steckt die Digitalisierung in einer Krise? Wie kann es weitergehen?

Die digitale Weisheit der Freeager

Nicht die Jungen, sondern die Alten sind es, die eine Antwort auf das Wie und Wieviel entwickeln – und damit auch einen zukunftsweisenden Umgang mit digitaler Technik.

Carpe diem: Die Achtsamkeit des Alters

Freeager haben die Rush Hour des Lebens hinter sich. Sie leben im Hier und Jetzt und begegnen Stress mit Gelassenheit. Das verändert auch den Rest der Gesellschaft.

Digitales Cocooning: Offline als Status

Wer erreichbar ist, hat es nötig: Warum der höchste Status der Always-on-Gesellschaft die die Nichterreichbarkeit sein wird.

Perception Driven Innovation

Ein neuer Zugang hilft, den Innovation Gap zu überwinden, wichtige Fragen von einer höheren Qualitätsstufe her zu beantworten und wieder zu echten, wertvollen Innovationen zu kommen.

Gibt es einen Megatrend Achtsamkeit?

Matthias Horx über einen Begriff, der in den kommenden Jahren zentral sein wird: Achtsamkeit. Die Einleitung aus dem Zukunftsreport 2016.

Das Design wird empathisch

Wie lassen sich immaterielle Produktwerte sichtbar machen? Stijn Ossevoort über die von ihm entwickelte Produktgestaltungs-Methode der “Emotionalen Erfahrung”.

Interdisziplinäre Innovation braucht Freiraum

Interdisziplinäre Innovationsteams sind die Hoffnungsträger vieler Unternehmen. Eine Studie zeigt, dass die Potenziale solcher Teams oft nicht ausgeschöpft werden.

Die Kybern-Ethik der Next Economy

Das Management der Wirtschaft von morgen wird immer mehr vor unentscheidbaren Entscheidungen stehen – und braucht deshalb eine neue, selbstaufgeklärte Ethik.

Gesucht: Unternehmenskultur 4.0

Arbeit soll vernetzter, flexibler, fluider werden. Doch das ist nur möglich, wenn zugleich an einer neuen Form von Unternehmenskultur gearbeitet wird.

"Authentizität ist ein absoluter Wert"

Wolf Ingomar Faecks, Geschäftsführer der Agentur SapientNitro, über Service-Ökosysteme, fragmentierte Zielgruppen und das Marketing von morgen

Slow Business: Achtsam arbeiten

Unser Arbeitsalltag ist geprägt von ständiger Erreichbarkeit, Dauerbelastung und Stress. Umso wichtiger sind aktive Auszeiten – das erkennen auch immer mehr Unternehmen.

Work-Life-Blending braucht Auszeiten

In der vernetzten Wirtschaft verschmelzen die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit. Dabei müssen Unternehmen auch neue Ruhezonen für ihre Mitarbeiter finden.

Die 8 Stufen des Vertrauens

Vertrauen ist zur Leitwährung im modernen Marketing geworden. Mit diesem Workshop-Tool optimieren Sie Ihre Marketingstrategie.

Die Marketing-Ära des Vertrauens

Der Kunde ist kritisch geworden, die Crowd aufmerksam: Das Marketing muss sich eine neue Vertrauensbasis für den ermächtigten Konsumenten schaffen.

Die Ökologie der Verschwendung

Über ein neues systemisches Ökologie-Denken, das ohne die Selbstgeißelung des grünen Verzichts-Paradigmas auskommt.

Achtsamkeit: Ein neuer Trend?

Gegenfrage: Was ist ein “Trend?” Ist ein Trend ein Prozess, den man messen und “beweisen” kann? Ist ein Trend ein Produkt mit Absatz-Zunahme? Ist ein Trend ein Bedürfnis, das sich tief in der Gesellschaft organisiert – um etwas Bedrohliches, Quälendes, ein ZUVIEL, auszugleichen?

Brauchen wir eine neue technologische Schüchternheit?

Was richtet die digitale Technologie tatsächlich in und mit uns an?
Welche Auswirkungen hat die Online-Welt auf unsere Beziehungen, auf unser Wissen, auf die Gesellschaft, auf unseren Mind?

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